Archiv nach Monaten: Dezember 2009

Angekündigt: ATtiny2313A und ATtiny4313

Endlich tut sich etwas bei den ATtiny2313. Gestern hat Atmel ein neues Datenblatt veröffentlicht.

Der ATtiny2313 ist ein kleiner, universeller Controller ohne AD Wandler. Leider gab es diesen bisher nur mit 2kB Flash. Mit dem Datenblatt kündigt Atmel zum einen den Wechsel auf die neuen A-Typen an. Gleichzeitig gibt es eine Version mit 4kByte Flash und je 256 Byte Eeprom und SRAM.

Die neuen Controller arbeiten mit einer Spannung von 1,8-5,5V und von 0-20MHz.

  • 0-4MHz @ 1,8-5,5V
  • 0-10MHz @ 2,7-5,5V
  • 0-20MHz @ 4,5-5,5V

Die Migration Note listet die Unterschiede zwischen dem ATtiny2313 und dem ATtiny2313A auf. Neben leichten Unterschieden in den Spannungsleveln der Resetleitung haben sich auch einige Register geändert oder sind neu hinzugekommen. Die Signatur der ATtiny2313 ist jedoch unverändert.

Wann die neuen Mikrocontroller verfügbar sein werden steht noch nicht fest. Wie immer wird es aber wohl einige Monate dauern, bis die Mikrocontroller in Stückzahlen erhältlich sein werden.

Die neuen A-Typen der Atmel AVR Mikrocontroller

Seit einiger Zeit gibt es neue Datenblätter für die AVR Mikrocontroller von Atmel, vor allem für die Klassiker wie ATmega32. Die neuen Typen wurden um ein “A” nach der Typennummer ergänzt. Also beispielsweise ATmega32A. Gleichzeitig fällt die Zahl für die Taktfrequenz weg. Ein neuer ATmega32 im DIP Gehäuse heißt daher jetzt vollständig ATmega32A-PU.

Der Grund liegt darin, dass Atmel den Fertigungsprozess optimiert hat und die AVR in einer feineren Struktur fertigt, so dass mehr Die‘s auf einen Wafer passen, wodurch die Fertigungskosten gesenkt werden können.

Gleichzeitig sinkt der Strombedarf. So braucht der ATmega32A bei 3V und 1MHz nur 0,6mA im Active Mode. Ein ATmega32L braucht bei gleichen Bedinungen 1,1mA. Ebenso sinkt der Strombedarf im Idle Mode.

Ein weiterer Vorteil der A-Typen ist, dass sie über den vollen Spannungsbereich arbeiten können. Es gibt also keine Unterscheidung mehr zwischen normaler Version und Low Voltage Version wie beim ATmega32 und ATmega32L. Der ATmega32A arbeitet von 2,7-5,5V und einem Takt von 0-16MHz. Die Einschränkung eines redizierten Taktes bei reduzierter Spannung existiert jedoch weiterhin. Bei 3,3V Versorgungsspannung sind weiterhin maximal 8MHz spezifiziert.

Die Erweiterung “A” ist jedoch nicht bei allen Mikrocontrollern vorhanden. Typen wie der ATmega328P-PU fehlt der Zusatz, obwohl sie ebenfalls mit dem neuen Die ausgestattet sind. Dies liegt daran, dass es keinen Vorgänger gibt. Hier hätte Atmel der Übersichtlichkeit zuliebe ebenfalls den Zusatz anhängen können.

Erste Mikrocontroller wie der ATtiny13A oder der ATmega32A sind bereits verfügbar und auch günstiger als die alten Typen. Mittelfristig wird Atmel wohl die komplette Palette umstellen. Die neuen Typen sind voll kompatibel zu ihren Vorgängern. Die Migration Note am Beispiel des ATmega32 zeigt die Unterschiede und listet den Stromverbrauch der alten und neuen Typen detaillierter auf.

Auch für Bastler hat es einen Vorteil: es reduziert den Lagerbedarf. Wenn man vorher für unterschiedliche Anwendungen einen Standard Typ und einen Low Voltage Typ auf Lager haben musste reicht jetzt nur ein Mikrocontroller.

AVR Studio 4.18 SP1

AVR Studio

AVR Studio

Servicepack für das AVR Studio 4.18.

Part support
The following new parts have been added to AVR Studio since 4.18:
- ATxmega16D4, ATxmega32D4, ATxmega64D3, ATxmega128D3, ATxmega256D3

New Features
AVR ISP mkII command line SW support for XMEGA device family

Logitech Quickcam Pro 9000 und Linux (Ubuntu)

Logitech Quickcam Pro 9000

Logitech Quickcam Pro 9000

Ich habe heute die Logitech Quickcam Pro 9000 bekommen und musste sie natürlich gleich ausprobieren. Also ausgepackt, angeschlossen und Cheese gestartet. Funktioniert auf Anhieb.

Was soll ich sagen, es hat mich umgehauen. Die Bildqualität ist, verglichen mit meiner alten Webcam, phänomenal. Selbst bei schlechten Lichtverhältnissen sind die Farben konstrastreich und natürlich. Man kann alle Auflösungen bis 1600×1200 einstellen.

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Neue Xmega Datenblätter

ATxmega128A3

ATxmega128A3

Auf der Webseite von Atmel sind zwei neue Xmega Datenblätter zu finden. ATxmega256D3/192D3/128D3/64D3 und ATxmega128D4/64D4/32D4/16D4

Ein erster Blick in die Datenblätter lässt vermuten, dass es sich um LowCost Varianten der ATxmega32A4 und ATxmega128A3 handeln könnte.

Statt fünf bzw sechs USARTs finden sich nur zwei bzw drei. Ebenso gibt es weniger 16 Bit Timer. Die AD Wandler wandeln statt mit schnellen 2Msps nur mit 200ksps. Der DAC fehlt komplett, ebenso wie die AES/DES Crypto Engine. Beim ATxmega_D4 wurde wohl auch auf JTAG verzichtet.

Immerhin hat Atmel nicht am Speicher gespart. Der ATxmega128D3 enthält wie der ATxmega128A3 neben 128kByte Flash 8kByte RAM und 2kByte Eeprom.

Ziel scheint wohl eine deutliche Reduzierung der DIE Größe und damit eine Kostenreduzierung zu erzielen. Neuerungen gibt es keine.