Unity bei 1024×600 – ein erster Eindruck

Da der Unity Desktop eigentlich mal für Netbooks gedacht war, und auch nach wie vor ein primäres Ziel sind, habe ich versucht, mal einen Eindruck davon zu gewinnen, wie das am Ende in etwa aussehen könnte.

Da mir kein echtes Netbook zur Verfügung steht habe ich die Bildschirmauflösung auf 1024×768 eingestellt und für das Video etwa einen Bereich von 1024×600 verwendet. Das Startmenu wird dabei etwas länger gestreckt. Als Browser habe ich Chromium verwendet. Die obere Fensterleiste hab ich unter das Panel verschoben, um die Integration derselben in das Panel zu simulieren.

Maximierte Programme werden bisher noch nicht in das Panel integriert. Lediglich das Menu der Programme wird als Global Menu angezeigt.

Ich finde, dass ganze macht schon einen recht guten Eindruck. Die meisten Webseiten lassen sich bei der vollen Breite gut darstellen.  Das Startmenu erfüllt seinen Zweck, wobei ich aufgrund der großen Icons etwas Bedenken mit dem Platz habe. Das könnte schnell eng werden. Allerdings denke ich, dass man bei der Verwendung auf Netbooks von einem anderen Nutzerverhalten ausgeht. Die Intellihide Funktion kommt nicht so zum tragen, da die meisten Fenster sowieso maximiert sind und das Startmenu damit sowieso automatisch verschwindet. Der “Umweg” mit dem Mauszeiger in die linke obere Ecke ist auf dem kleinen Bildschirm erträglich.

Da ich wie erwähnt leider kein echtes Netbook habe kann ich Unity nicht wirklich dafür testen. Vielleicht hat jemand von euch ein Netbook rumliegen, das nicht genutzt wird oder leicht defekt ist, und kann mir das für eine gewisse Zeit als Leihgabe zur Verfügung stellen. Dabei ist egal, ob der Akku defekt ist, oder die Festplatte, Tastatur usw. Hauptsache das Display ist intakt, mindestens eine USB Buchse funktioniert und das Netbook ist grundsätzlich in der Lage zu booten. Ich übernehme auch die Transportkosten. Mit einem echten Netbook könnte ich auch testen, ob die Performance mit der Compiz Version von Unity jetzt besser ist als vorher.

(Das Video wird nur im Blog angezeigt)

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16 Responses to “Unity bei 1024×600 – ein erster Eindruck”

  1. Val Says:

    Also ich habs heute mal getestet und finde es vom Prinzip her nicht schlecht. Klar, im Moment funktioniert noch so gut wie nichts…aber ich glaube das wird.

  2. jeremias Says:

    Ich hab ein netbook mit ’1024×576′er auflösung. Lenovo s10e. Meine Tests haben bis jetzt ergeben, dass unity, leider, nur für breitbild gedacht ist. 1280×600 oder sowas. es fehlen einfach mal so eben 30-40 pixel im linken rand wegen unity.

    sag mir was ich tun muss, um die nen screencast und nen perfomancetest zur schicken.

  3. burli Says:

    Ich nehme an, du hast die “alte” Unity Version von Maverick getestet. Da ist das Startmenu noch fest. In der neuen Compiz Version gibt es eine autohide Funktion. Die steht aber erst ab Natty zur Verfügung und ist noch eine frühe Entwicklerversion.

    Wenn du willst, kannst du wie hier beschrieben die 32 Bit Version von Natty runterladen, auf einen USB Stick kopieren und dann mal als Live USB Stick testen. Ein Screencast wird damit aber schwierig und aufgrund des unvollständigen Funktionsumfangs noch nicht ganz aussagekräftig

  4. jeremias Says:

    ich hab kein problem damit, mit natty direkt aufs book zu installieren. aber du hast recht, ich habs zuletzt mit 10.10 getestet.

    dann mach ich mal ein dist-upgrade auf 11.04 und in der zeit klöppelst du zusammen, was ich für benchmark und screencast brauche :)

  5. burli Says:

    vom Upgrade würde ich abraten. Die Chance für einen Crash und ein unbenutzbares System ist hoch. Temporär vom USB Stick Booten würde ausreichen

    Ein Benchmark ist problematisch. Da gibt es wenig, wie man das sinnvoll testen kann. Das meiste muss man subjektiv beurteilen.

    Näheres über Screencasts findest du hier. Ich verwende immer recordMyDesktop

  6. burli Says:

    Ich muss noch ergänzen, dass Natty eine Entwicklerversion ist. Wenn du das Netbook irgendwie produktiv nutzt muss ich von jeglicher Installation dringend abraten.

    Ich würde auf jeden Fall erst einmal einen Test mit einem USB Stick machen, egal wofür du das Netbook nutzt.

  7. jeremias Says:

    ;) danke für die warnungen, aber ich weiß was ich tu…. sprach er als der kernelcrash kam :-P

    nein, keine sorge… nativ oder garnicht, so wars schon bei jeder ubuntu version die ich im alpha teste

  8. mario_zh Says:

    Ich selbst finde das Konzept von Unity nicht schlecht. Bisher benutzte ich es selbst auf einem Netbook. Aber, gibt es das ganz auch in Grautönen. Das Menu und die Menuleiste in schwarz gefählt mir einfach nicht so. Weiss jemand etwas darüber?

  9. burli Says:

    Noch nicht. Verschiedene Themes wird es wohl irgendwann geben, aber ich denke, dass wird noch etwas dauern

  10. jeremias Says:

    So, zurück von meinen Testfällen….

    Wie bereits angekündigt ist unity, und bleibt unity, für ein netbook der letzten oder vorletzten generation nicht benutzbar.

    ich habe hier einen Intel(R) Atom(TM) CPU N270@ 1.60GHz mit 2GB RAM und Intel Corporation Mobile 945GM/GMS/GME, 943/940GML Express Integrated Graphics Controller — ergo ein ganz normales handelsübliches netbook.

    unity ist unglaublich träge, jeder klick hat eine gefühlte verzögerung von einer halben sekunde. Der gnome standarddesktop (ubuntu classic, wie es jetzt heißt), ist trotz aktivierter compiz effekte bei weitem nicht so träge.
    ich habe den test nach 10 minuten abgebrochen, da das system so nicht benutzbar ist. Schade eigentlich, aber es ist genau das passiert, was ich erwartet habe.

    BTW. Compiz an sich, funktioniert prächtig (siehe wabbelschwabbeleffekte auf gnome)

  11. burli Says:

    Danke für den Test, aber im Moment gebe ich nicht viel auf das Ergebnis, weil ich hier selbst Probleme mit Unity habe.

    Nach einem Update hat es mir die vorher funktionierende Installation gebügelt und Neuinstallationen wollen auch nicht so richtig. Ich suche noch nach dem Fehler

  12. Amiki Says:

    Hi,

    Ich hätte noch einen eee-PC 4G
    Richtig, den mit 4GB SSD, 800×840 Pixeln Auflösung etc^^
    Immerhin, das Ding passt in die gewöhnlichen Hotelsaves.

    Wenn du dir das wirklich antun willst, kannst du den gerne ausleihen, aber ich kann nciht garantieren, dass du mit dieser Mühle spaß hast…

    Gruß
    Amiki

  13. burli Says:

    Hi Amiki, den nehme ich gerne. Bei der kleinen Auflösung ist es ja noch interessanter. Du findest meine Email Adresse im Impressum. Schick mir eine Mail mit deiner Adresse. Alles weitere per Mail

  14. Amiki Says:

    Hi burli,
    Schick mir am Besten eine Mail – entweder, ich bin mittlerweile zu blöd, eine simple Mail zu verschicken, oder ich lande bei dir im Spam-Filter (oder so)
    Gruß
    Amiki

  15. Daisy Gentry Says:

    Ich nehme an, du hast die “alte” Unity Version von Maverick getestet. Da ist das Startmenu noch fest. In der neuen Compiz Version gibt es eine autohide Funktion. Die steht aber erst ab Natty zur Verfügung und ist noch eine frühe Entwicklerversion. Wenn du willst, kannst du wie hier beschrieben die 32 Bit Version von Natty runterladen, auf einen USB Stick kopieren und dann mal als Live USB Stick testen. Ein Screencast wird damit aber schwierig und aufgrund des unvollständigen Funktionsumfangs noch nicht ganz aussagekräftig

  16. Ubuntu Unity 11.04 Natty Narwhal auf einem Netbook | burlis Blog Says:

    [...] Dezember hatte ich bereits versucht, mir einen Eindruck darüber zu machen, wie gut Unity bei 1024×600 [...]


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