Xubuntu Unity

Ich habe mir heute die aktuelle Version von Xubuntu 11.04 Natty Narwhal installiert und konnte es mir nicht verkneifen. ;)

Ich habe versucht, mit den Xubuntu Bordmitteln den Unity Desktop nachzubilden. Natürlich ist das nicht bis ins Detail möglich und ist auch nicht ganz ernst gemeint, aber so richtig schlecht finde ich es auch nicht. Das linke Panel ist dabei das normale Xfce Panel und kein extra Dock.

Zusätzlich habe ich die Fensterbuttons nach links verschoben (ja, auch Xfce kann das). Aber wie gesagt, nicht ganz ernst nehmen. Natürlich fehlt zu einem “echten” Unity noch einiges

Xubuntu Unity

Xubuntu Unity

(Video kann nur im Blog angeschaut werden)

4 Gedanken zu „Xubuntu Unity

  1. Madinn

    Ich hätte da noch eine kleine Frage: Wie sieht es aktuell mit dem Ressourcen-Verbrauch von Xubuntu aus? Ich lese immer wieder Xfce sei sehr aufgebläht usw. Ist es noch etwas für schwache Rechner oder sollte ich da mehr Richtung Lubuntu schauen?

    1. burli Artikelautor

      Kommt drauf an, wie schwach. Ab 256MB RAM läuft Xubuntu problemlos. Darunter müsste man abspecken. Aber da hilft auch Lubuntu nicht mehr viel. Die eigentlichen Speicherfresser sind Programme wie Firefox oder Chromium, die dann Schwierigkeiten machen.

      Ein reines Xfce könnte man auf 60-80MB Speicherverbrauch bringen. Lxde wäre nur wenige MB kleiner. Rechnet man das auf einen Rechner mit 128MB RAM macht es keinen großen Unterschied. Firefox würde bei beiden nur bescheiden laufen.

      Xubuntu ist schon etwas umfangreicher, bietet aber dafür auch noch einen gewissen Komfort wie den Netzwerkmanager, aber den hat Lubuntu auch.

  2. barbican

    Tja, das mit den Ressourcen ist so ne Sache, ich Blick da auch nicht so recht durch, würd es gerne besser verstehen. Ich hab auf meinem Netbook (1.6GHz Atom & 1GB RAM) neben Ubuntu mal aus Neugierde LXDE nachinstalliert. Und was soll ich sagen, das rennt wie teufel, ist aber leider unkomfortabel (Zb fehlen mir die Funktionstasten, es sieht nicht gut aus, das gnome-panel hat weit mehr funktionen…) XFCE kenn ich nicht, aber ich vermute mal, dass man da ähnliche Einschränkungen hinnehmen muss.
    Aber warum ist LXDE so viel schneller? Am RAM kanns nicht liegen. Nochmal zur Verdeutlichung, der Wechsel zwischen den Umgebungen macht hier die Spielbarkeit von OpenArena aus, von 15 auf 23fps. Und auch die Oberfläche reagiert viel schneller, zb der Fenstermanager. Ich denke aber nicht, dass man Gnome Feuer unterm Hintern macht, wenn man metacity gegen openbox tauscht.

  3. JoachimA

    Man kann es nicht oft genug sagen:

    Installiere mit der Alternate CD ein Konsolensystem (F4)

    Wenn das geschehen ist, “aptitude” aufrufen und mit “Str.+T” in den Optionen unter Einstellungen die gesetzte Option “Empfohlene Pakete automatisch installieren” deaktivieren.

    Dann “xorg”, “mousepad”, xfce4-terminal, “xubuntu-default-settings” und “xfce4-session” installieren, auf gar keinen Fall “xubuntu-desktop”!

    Damit hat man ein sehr schlankes, reines XFCE, das man nun beliebig ausbauen kann, z.B. mit diversen plug-Inns für das Panel. Wenn man einen grafischen Login will, kann man getrost GDM installieren, ohne dass gleich ein halbes Gnome mitgezogen wird. Wer zur Paketpflege “synaptic” nutzen will, installiert sich das auch ohne viel Ballast.

    Unter “synaptic” befindet sich die eben für “aptitude” beschriebene Option ebenfalls unter “Einstellungen” und muss auch händisch auskommentiert werden.

    Ob mit “synaptic” oder “aptitude”, nun kann man sich ein System nach Gusto basteln. Alsa, diverse Schriften und alles was mit Multimedia zu tun hat muss man “zu Fuß” nachinstallieren, hat aber dafür wirklich nur das, was man will auf der Platte.

    JO

    P.S. So ist das handgemachte Xubuntu praktisch identisch mit Debian und XFCE.

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