Eier kochen im Eierkocher

Eierkocher: GFDL by Dubidub

Ein kleiner Spartipp zwischendurch

Wer gern und viel gekochte Eier isst sollte über die Anschaffung eines Eierkochers nachdenken. Ein Eierkocher braucht nur einen Bruchteil an Energie um, je nach Modell,  bis zu 7 Eier zu kochen.

Verglichen mit einem Topf auf dem Herd, in dem man je nach Eiermenge einen halben Liter Wasser oder mehr erhitzen muss, kommt ein Eierkocher in etwa mit einem Schnapsglas voll Wasser aus.

Am effizientesten ist es, wenn der Eierkocher voll bestückt wird und man sich die gekochten Eier auf Vorrat legt. Aber selbst wer gern ein warmes Frühstücksei isst kommt mit einem Wasserkocher noch erheblich günstiger.

Interessanter Effekt bei den Eierkochern ist nämlich, dass die nötige Wassermenge immer kleiner wird, je mehr Eier man kocht. Das liegt daran, dass im Eierkocher ein Kreislauf aus Verdampfung und Kondensation statt findet. Je mehr Eier sich im Kocher befinden umso mehr Wasser wird an den kalten Eiern kondensiert, welches wieder auf die Verdampferplatte tropft um erneut verdampft zu werden. Kocht man nur ein Ei geht ein Großteil des Wasserdampfes durch das kleine Loch verloren, weil die Oberfläche zum Kondensieren fehlt. Aber auf keinen Fall das Loch verschießen!

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4 Responses to “Eier kochen im Eierkocher”

  1. Jochen Says:

    Man muss natürlich noch einkalkulieren, wieviel Strom und Ressourcen die Produktion eines Eierkochers benötigt. Den Topf hat man ja eh schon. Ab wievielen Eiern würde es sich dann ökologisch lohnen…?
    Schöne Serie, die ich aufmerksam verfolge…

  2. burli Says:

    Das ist natürlich ein Argument. Das zu berechnen ist schwierig. Da so ein Eierkocher eine relativ einfache Konstruktion ist und nur aus wenigen Teilen besteht dürfte der Energieaufwand allerdings überschaubar sein.

    Vielleicht findet sich irgendwo mal eine Übersicht anhand der man zumindest grob den Energieaufwand für bestimmte Materialien berechnen lässt, zum Beispiel 1kg Stahlblech soundsoviel kWh

  3. Jochen Says:

    Das Thema “Eierkocher” ist glaube ich gut geeignet, um andsatzweise aufzudröseln, wie komplex eigentlich das Thema Ökologie (im Haushalt) ist. Ich nehme den Denkanstoß mal auf und werfe einfach mal ein paar Fragen in die Runde (ohne eine Wertung vorzunehmen) und hoffe dass Du vielleicht die eine oder andere Anregung für Deine Serie gewinnen kannst:

    —– Darf ich einen Eierkocher kaufen, der z.B. in China produziert ist? (Transport, ökologische Folgen der Produktion usw.)
    —– Ist es überhaupt richtig, die durch Materialismus entsehenden ökologischen Folgen mit eben genau diesen Mitteln (nämlich materialistischen Mitteln=dem Kauf eines Eierkochers) lösen zu wollen?
    —– Ist die Produktion der Eier vielleicht sogar wesentlich stärker für die Umwelt belastend als das Kochen des Eis? Schließlich ist die Produktion tierischer Nahrung einer der Hauptumweltbelastungsfaktoren schlechthin.
    —– Welche ökologischen Folge-”kosten” enstehen bei der Entsorgung des Eierkochers?
    —– Wieviele Eier werden eigentlich weggeworfen, obwohl sie ökologisch aufwändig gekocht wurden (egal wie)

    In diesem Sinne: weiterhin viel Spaß mit Deinen Eiern ;)

  4. burli Says:

    Das Thema ist natürlich sehr komplex und wenn man es bis zum Ende denkt gibt es eigentlich nur eine Antwort: Reduzierung der Menschheit auf ein ökologisch verträgliches Maß.

    Eine vollständig ökologische “Arterhaltung” ist bei dem Wachstum und vor allem bei den Ansprüchen, die die Menschheit stellt, meines Erachtens jetzt schon nicht mehr möglich

    Ist vielleicht leicht überspitzt, aber wohl auch nicht wirklich fern der Wahrheit.


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