Anjuta als IDE für avr-gcc nutzen
Montag, Juli 25th, 2011Unter Windows gibt es das AVR Studio, Bascom oder teure C Compiler mit IDE. Unter Linux fehlt sowas vollständig. Man muss sich seine Umgebung mit dem avr-gcc selbst einrichten.
Die einen verwenden normale Editoren wie Gedit oder Geany, andere vim oder Emacs oder man greift gleich zu Eclipse. Aber keines davon konnte mich bisher überzeugen. Eclipse ist mir einfach zu aufgeblasen und fett, vim und Emacs nicht mein Ding. Am besten eignet sich für mich immer noch Geany, wobei mich dabei immer stört, dass man eine Source Datei im Root Verzeichnis des Projekts auswählen muss, bevor man make aus Geany heraus aufrufen kann. Das Build System passt sich immer automatisch an die aktuelle Datei an. Es fehlt eine richtige Projektverwaltung.
Deshalb habe ich es mir jetzt mal zur Aufgabe gemacht, eine einfache aber trotzdem halbwegs komfortable IDE für die AVR Entwicklung zu basteln. Am geeignetsten erschien mir Anjuta. Bisher basiert das Projekt auf einem einfachen Makefile Projekt. Das heißt, dass man später neue Source Files immer noch von Hand in das Makefile eintragen muss. Später will ich versuchen, das Ganze mit Automake umzusetzen.
Es ist bereits möglich, einfache Projekte zu erstellen, ohne das Makefile manuell bearbeiten zu müssen. Alle Grundeinstellungen können in einem Wizard vorgenommen werden und das Makefile nutzt die Möglichkeiten von Anjuta. So lässt sich avrdude zum Programmieren des AVR über “Projekt installieren” aufrufen.
Hier noch eine kleine Vorschau des Wizards (Video nur im Blog zu sehen)






