Archiv für die Kategorie ‘AVR’

Xmega: weitere Eindrücke. Der ATxmega32A4

Montag, 17. August 2009

Seit ein paar Tagen habe ich ATxmega32A4 Controller in der Hand. Durch die kleinere Bauform lassen sie sich vor allem beim Prototyping besser handeln und man kann leichter damit experimentieren. Also habe ich nochmal neu Fahrt aufgenommen und habe erste richtige Programmierversuche unternommen. Für die Experimente verwende ich meine SMD Adapterplatine auf Lochraster.

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Neues AVR Datenblatt von Atmel: ATmega16U4 und ATmega32U4

Samstag, 08. November 2008

Atmel hat ein neues Datenblatt veröffentlicht. ATmega16U4/ATmega32U4. Diese Controller besitzen eine USB 2.0 Full-/Low-Speed Schnittstelle, mehrere Timer und PWM sowie einen 12 Kanal/10 Bit ADC. Das RAM wurde beim ATmega16U4 auf 1,25kByte und beim ATmega32U4 auf 2,5kByte vergrößert.

Leider gibt es die neuen Controller nur noch in TQFP44 und MLF44 und sind nicht pinkompatibel zu normalen ATmega16/32. Wann es die neuen Controller geben wird steht wie immer in den Sternen.

Atmel AVR Xmega, ein Wolf im Schafspelz

Montag, 27. Oktober 2008

Vor ein paar Tagen habe ich die ersten ATxmega128A1-AU erhalten. Seit dem beschäftige ich mich mit den Datenblättern. Die Daten und Features sind unglaublich, wenn man bedenkt das es sich dabei immer noch um einen 8 Bit Controller handelt.

  • Bis zu 32MHz
  • 4 interne Oszillatoren von 32kHz bis 32MHz
  • bis zu 16MByte externes SRAM oder SDRAM
  • 4 DMA Kanäle
  • 8 Kanal Event System
  • 2 AD-Wandler mit je 8 Kanälen und 2MS/s bei 12 Bit Auflösung
  • 2 DA-Wandler mit 12 Bit und 1MS/s
  • 8 USARTs
  • 4 TWI Schnittstellen
  • 4 SPI Schnittstellen
  • 8 16 Bit Timer/Counter
  • AES und DES Crypto Engine

Das sind eigentlich Werte von 16 Bit Mikrocontrollern, aber warum macht man so etwas? Ich denke um in den Marktbereich von 16 Bit Controllern einzudringen ohne das sich die Entwickler an einen neuen Controller gewöhnen müssen und neue Werkzeuge benötigen. Der Kern der Xmega hat sich zu den normalen AVR kaum verändert. Auch die Werkzeuge wie Compiler und Programmer kann man weiter verwenden.

Ein paar Nachteile hat das natürlich auch. Die Peripherie der Xmega hat eigentlich nicht mehr viel mit den klassischen AVR gemeinsam. Nicht einmal die IO-Ports sind unverändert. Es gibt allein für die IO-Ports jetzt 18 Register. Von der guten alten 5V Technik und den DIP Gehäusen müssen wir uns auch verabschieden.

Was den Xmega noch fehlt sind große Schnittstellen wie USB, CAN und Ethernet. Ich denke aber das vor allem CAN recht bald folgen wird.

Der ATxmega128A1-AU ist bei mir inzwischen verfügbar.

Neue Version des AVR Fuse Calculator

Samstag, 11. Oktober 2008

Als ich heute mal wieder ein paar AVR programmieren wollte und für die Programmierung der Fusebits den AVR Fuse Calculator aufgerufen habe ist mir mit freuden aufgefallen das er ein neues Aussehen hat. Für Optionen die nur einzelne Fusebits betreffen und keine Bitkombinationen werden jetzt Checkboxen verwendet. Das macht die Anwendung wesentlich einfacher. Aber schaut selbst. :)