Archiv nach Kategorien: Linux

Startzeit von Firefox verkürzen

Was mich sowohl bei Firefox als auch bei Chromium bisher gestört hat war die Startzeit, wenn man mehrere offene Tabs hatte. Für Firefox, zumindest ab Version 10.0, gibt es Abhilfe.

Unter Bearbeiten –> Einstellungen –> Allgemein findet sich die Einstellung Tabs erst laden, wenn sie angewählt werden

Aktiviert man diese Einstellung, startet Firefox extrem schnell, egal wie viele Tabs offen sind. Die Tabs werden erst geladen, wenn man sie anklickt.

Leider funktioniert es nicht mit so komplexen Seiten wie Google+, Google Reader usw. Hier wird JavaScript trotzdem ausgeführt.

Ob es die Option schon in Firefox 9 gibt kann ich mangels Verfügbarkeit gerade nicht nachprüfen.

Hoffnung für geplagte Besitzer von Samsung Netbooks/Notebooks

Laptops und Netbooks von Samsung hatten bisher meist das Problem, dass sie unter Ubuntu nur bedingt funktioniert haben. Wichtige Funktionen wie das Ändern der Hintergrundbeleuchtung oder die Sondertasten zum Aktivieren/Deaktivieren diverser Funktionen arbeiteten erst nach der Installation des Voria PPA und auch dann nicht immer zuverlässig.

Mit Ubuntu 12.04 Precise Pangolin scheint sich das jetzt zu ändern. Ich habe heute einen Test von einem Live USB Stick gemacht (die aktuellen Images lassen sich derzeit nicht installieren) und konnte feststellen, dass die meisten der Probleme mit Samsung Geräten wohl behoben sind. Getestet habe ich auf meinem Samsung N150 Plus

  • Hintergrundbeleuchtung: bisher ließ sich die Hintergrundbeleuchtung im Batteriebetrieb nicht verändern. Entweder volle Helligkeit oder minimale Helligkeit. Manchmal endete es in einem wilden “blinken” der Hintergrundbeleuchtung. Bei meinem Test hat es problemlos funktioniert.
  • Touchpad: bisher hat die Scrollfunktion auf dem Touchpad nur mit einer manuellen Änderung in modprobe funktioniert und dann auch nur eher schlecht als recht. Auch diese Funktion funktionierte bei meinem kurzen Test ootb.
  • Standby: Standby war bisher eher Glückssache. Immer wieder kam es vor, dass der Rechner nicht mehr aus dem Standby aufgewacht ist. Auch hier scheint es eine Verbesserung zu geben. Ich habe mein Netbook mehrfach in Standby versetzt und wieder aufgeweckt und es ist bisher immer zuverlässig aufgewacht. Ich habe sogar ein Lied in Rhythmbox abgespielt und Standby aktiviert. Nach dem Aufwecken hat das Lied weiter gespielt als wäre nichts gewesen. Auch die WLAN Verbindung wird nach jedem Standby wieder aktiviert.
  • Sondertasten: bisher hatten die meisten der über die FN Taste erreichbaren Sonderfunktionen keine Auswirkung. Ich konnte jetzt nicht alle Funktionen testen bzw ich konnte keine Änderung feststellen, aber einige Tasten wie das Deaktivieren des Touchpads oder die Mute Funktion arbeiten jetzt einwandfrei.

Das einzige Problem, das ich bisher feststellen konnte war, dass der Sound nach mehrfachem Standby nicht mehr funktioniert hat. Das ist bisher aber erst einmal passiert.

Wer also von den Samsung Eigenheiten geplagt ist sollte sich also mal einen USB Stick oder eine CD schnappen und die aktuellen Version von Precise Pangolin testen.

Aber Achtung, nicht installieren. Die aktuelle Version vom 14. und 15.01. bleiben hängen

Insgesamt bleibt zu vermerken, dass sich die Geschwindigkeit von Unity noch mal merklich gebessert hat. Das gesamte System reagiert trotz USB Stick angenehm schnell. Ich hatte heute überlegt, mein Netbook aufgrund der Probleme zu einem Server zu “degradieren”. Nach dem erfolgreichen Test warte ich jetzt jedoch auf ein funktionsfähiges Image, damit ich eine richtige Installation durchführen kann.

Linux und ich Weichnachtsverlosung

Auf Linux und ich gibt es eine Weihnachtsverlosung. Preise sind Zeitschriftenabos, Bücher, diverses Computerzubehör und als Hauptpreis ein Cirrus7-One.

Cirrus7-OneUnd dafür muss man nicht mehr als ein Foto des PCs hochladen, den man gern durch den Cirrus7 ersetzen möchte.

Lovefilm wechselt zu Silverlight

Wegen der Umstellung auf digitales Fernsehen und der damit für mich entstehenden Kosten und Probleme habe ich mich nach einer Möglichkeit umgeschaut, auch ohne Privatfernsehen gelegentlich einen Film oder eine Serie anschauen zu können. Daher kam ich auf Lovefilm.de.

Ich habe den Dienst einen Monat kostenlos getestet und gerade letzte Woche ist die Testphase abgelaufen. Weil es mir zugesagt hat habe ich das Angebot nicht gekündigt. Aber keine zwei Wochen später trudelt eine Email mit folgendem Inhalt ein.

Hallo Markus Burrer,

Wir werden demnächst die Software für unseren Video on Demand Service von Flash auf Silverlight umstellen.

Diverse Filmstudios, die Silverlight als Bedingung für die Bereitstellung von Filmen sehen, haben uns um diese Änderung gebeten, da Silverlight als besonders zuverlässig bei der Vorbeugung von Urheberrechtsverletzungen gilt.

Leider wird die Silverlight Software nicht von Linux/UNIX Betriebssystemen und Macs, die nicht Intel verwenden (10.5 oder darunter), unterstützt. Da wir beide Software-Arten zunächst parallel laufen lassen, wird der Video on Demand Service vorerst noch auf solchen Endgeräten laufen. Nach der vollständigen Umstellung auf Silverlight werden allerdings nur noch Trailer abgespielt werden können.

Für eventuelle Umstände möchten wir uns bereits jetzt bei Ihnen entschuldigen – hätte die Möglichkeit bestanden, beide Software-Arten parallel laufen zu lassen, hätten wir diese selbstverständlich genutzt. Wir hoffen, Sie können unseren Video on Demand Service dennoch genießen.

Viel Filmvergnügen!
Ihr LOVEFiLM Team

Mal abgesehen von Silverlight, was eigentlich schon eine Totgeburt war, könnte das Timing für einen Linux Nutzer nicht besser sein. Besonders gut finde ich den Satz “da Silverlight als besonders zuverlässig bei der Vorbeugung von Urheberrechtsverletzungen gilt.” Oder auf Deutsch: “Mit Silverlight ist es nicht möglich, den Stream aufzuzeichnen”. Aber mal ehrlich, bei der Qualität des Streams können sie ihn auch frei senden. Wer will so ein Pixelkino?

Daher habe ich folgendes darauf geantwortet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihnen ist hoffentlich bekannt, dass Silverlight ebenso wie Flash eine Technologie ist, welche in absehbarer Zeit nicht mehr verfügbar sein wird. Außerdem ist es Abzocke, Kunden für einen Dienst bezahlen zu lassen, den sie nicht nutzen können.

Daher bitte ich Sie, dafür eine Lösung anzubieten, indem sie zum Beispiel ein günstigeres Angebot ohne Online Streaming anbieten oder einen alternativen Player zur Verfügung stellen, der auch auf den von Silverlight nicht unterstützen Systemen läuft. Anderenfalls mache ich von meinem Recht auf außerordentliche Kündigung aufgrund von Nichterfüllung zugesicherter Dienste Gebrauch.

Mit freundlichen Grüßen
Markus Burrer

Mir geht es in erster Linie um das Ausleihen von DVDs, was bisher problemlos funktioniert hat. Eine defekte DVD wurde unbürokratisch und schnell ersetzt. Video on Demand ist für mich nur ein Zusatzdienst, der mir die Möglichkeit bietet, vorab in einen Film zu schauen, ob sich das Ausleihen überhaupt lohnt. Bei der Qualität des Streams braucht man keinen Kinoabend zu veranstalten. Aber es ist trotzdem ein Dienst, der beworben wird, für den ich zahle, ich aber nicht nutzen kann. Und mit einem “Pech gehabt” weil ich Linux statt Windows nutze lasse ich mich garantiert nicht abspeisen.

Anjuta als IDE für avr-gcc nutzen

Unter Windows gibt es das AVR Studio, Bascom oder teure C Compiler mit IDE. Unter Linux fehlt sowas vollständig. Man muss sich seine Umgebung mit dem avr-gcc selbst einrichten.

Die einen verwenden normale Editoren wie Gedit oder Geany, andere vim oder Emacs oder man greift gleich zu Eclipse. Aber keines davon konnte mich bisher überzeugen. Eclipse ist mir einfach zu aufgeblasen und fett, vim und Emacs nicht mein Ding. Am besten eignet sich für mich immer noch Geany, wobei mich dabei immer stört, dass man eine Source Datei im Root Verzeichnis des Projekts auswählen muss, bevor man make aus Geany heraus aufrufen kann. Das Build System passt sich immer automatisch an die aktuelle Datei an. Es fehlt eine richtige Projektverwaltung.

Deshalb habe ich es mir jetzt mal zur Aufgabe gemacht, eine einfache aber trotzdem halbwegs komfortable IDE für die AVR Entwicklung zu basteln. Am geeignetsten erschien mir Anjuta. Bisher basiert das Projekt auf einem einfachen Makefile Projekt. Das heißt, dass man später neue Source Files immer noch von Hand in das Makefile eintragen muss. Später will ich versuchen, das Ganze mit Automake umzusetzen.

Es ist bereits möglich, einfache Projekte zu erstellen, ohne das Makefile manuell bearbeiten zu müssen. Alle Grundeinstellungen können in einem Wizard vorgenommen werden und das Makefile nutzt die Möglichkeiten von Anjuta. So lässt sich avrdude zum Programmieren des AVR über “Projekt installieren” aufrufen.

Hier noch eine kleine Vorschau des Wizards (Video nur im Blog zu sehen)

 

Programme auf verschiedenen Desktops öffnen mit Unity

Gnome 3 bietet die Möglichkeit, Programme auf einem bestimmten Desktop zu starten, indem man das Icon einfach auf den entsprechenden Desktop zieht.

Unity kann etwas ähnliches. Man zoomt die Desktops mit Super+S heraus und klickt auf den gewünschten Desktop (einmal klicken). Anschließend startet man das Programm aus dem Launcher. Klickt man auf einen weiteren Desktop kann man noch mehr Programme auf anderen Desktops starten.

Ganz zuverlässig scheint es aber noch nicht zu sein. Manchmal funktioniert es nicht richtig.

Marktanteil von Linux 1%? Glaub ich nicht!

Seit einigen Wochen habe ich in meinem Online Shop Piwik mitlaufen, um etwas mehr über das Userverhalten zu lernen und eventuelle Probleme feststellen zu können. Die Seite ist nicht Linux spezifisch und meine eigenen Besuche werden nicht mitgezählt.

In den vergangenen Wochen habe ich mir die Daten mal in Ruhe angeschaut und ein paar (für mich) überraschende Feststellungen gemacht.

  1. Nicht ganz so überraschend: die Gecko Engine, also Firefox, macht 57% aus. Trident (IE) 26%, Webkit (Safari, Chrome) 13% und Presto (Opera) 4%
  2. Weit mehr überrascht hat mich, dass viele User (40%) noch die guten alten 4:3 Bildschirme haben. Am häufigsten findet man immer noch 1280×1024. 61% der Auflösungen teilen sich 1280×1024 (18%), 1024×768 (12%), 1280×800 (11%) und 1680×1050 (11%). Weitere 10% entfallen auf 1920×1200. Der Anteil an 16:9 Displays hält sich seltsamerweise in Grenzen.
  3. Ebenfalls überrascht hat mich die Vielzahl an Auflösungen. Insgesamt bisher 79 verschiedene, darunter so merkwürdige wie 1120×630 oder 1613×1008 Pixel.
  4. Am meisten überrascht hat mich jedoch die Anzahl an Linux Systemen. Wie zu erwarten dominieren WinXP mit 43% und Win7 mit 30%. Dann folgt aber schon Linux mit 14% vor Vista mit gerade einmal 6%. Mac OS, iOS, Android und ältere Windows Versionen (da ist sogar noch Win98 dabei) sind vernachlässigbar.

Dabei stelle ich mal wieder mir Erschrecken fest, wie viele Daten so ein Browser übermittelt. Natürlich kann ich nicht sagen, ob alle User auch mit echten Informationen unterwegs sind und ich kann auch nur diejenigen erfassen, die Javascript aktiviert haben. Aber ich denke, am Gesamtbild ändert das relativ wenig.

Was eher einen Einfluss auf die Zahlen hat könnten die verkauften Artikel sein. Ich verkaufe elektronische Bauteile und Mikrocontroller. Daher dürfte der überwiegende Anteil der Besucher eher Technik begeistert sein. Aber selbst da glaube ich, dass doch ein Großteil immer noch Windows verwendet, weil die Möglichkeiten in dem Bereich unter Linux doch noch recht eingeschränkt sind. Hätte ich einen Shop mit Baby Kleidung sähe es vermutlich nochmal ganz anders aus ;) . Trotzdem glaube ich auch da nicht an einen Marktanteil von “nur” 1%.

Disclaimer: alle ermittelten Daten dienen ausschließlich zur Verbesserung des Angebotes und werden nicht an Dritte weitergeleitet ;)

FTP ist out, rsync via ssh rockt

Früher habe ich, wie wohl die meisten, meine Webdaten mit einem schönen grafischen Client per FTP auf den Webserver geladen. Abgesehen davon, dass es unsicher ist ist es auch noch langsam und umständlich. Es wird besonders dann lästig, wenn man nicht alle Dateien auf den Server laden will. In meinem Fall sind das die bei Python üblichen *.pyc Dateien und Backup Dateien, die der Editor anlegt und mit einer ~ enden. Besonders die Backup Dateien haben auf dem Webserver nichts verloren, weil die von jedem ausgelesen werden können. Und mit den meisten FTP Clients ist es, wenn überhaupt, ziemlich umständlich, unerwünschte Dateien nicht automatisch zu kopieren.

Da ich vor einer Weile PHP den Rücken gekehrt habe und mit der Webentwicklung in Python begonnen habe musste ich mir auch einen anderen Provider suchen. Dieser bietet neben Python 2.6 und 3.x und den Datenbanken Postgresql und CouchDB auch einen eingeschränkten SSH Zugang. Eingeschränkt heißt in diesem Fall, dass ich (noch) keine Shell habe sondern nur diese Befehle nutzen kann.

  • scp
  • sftp
  • rdist
  • rsync
  • cvn
  • svnserve

Da ich mit rsync schon gearbeitet habe habe ich es mal damit versucht. Da der Port für den SSH Zugang nicht auf dem Standardwert ist muss man im Verzeichnis .ssh eine config Datei anlegen. Wie das geht findet ihr im Ubuntuusers Wiki.

Anschließend habe ich im Verzeichnis meines Webprojekts die Datei upload.sh angelegt. Diese enthält nur zwei Zeilen:

#!/bin/sh
rsync -avze ssh --exclude='*.pyc' --exclude='*~' /pfad/zu/meinem/projekt hostname:~/

Ergänzend eine Variante ohne .ssh/config (danke an Alex)

rsync -avze 'ssh -p 12345' --exclude='*.pyc' --exclude='*~' /pfad/zu/meinem/projekt username@hostname:~/

Mit diesem Befehl ist das Webprojekt in einem Bruchteil der Zeit, den ein FTP Client brauchen würde, auf dem Server. Und wenn die Daten einmal oben sind werden nur noch die geänderten Dateien hochgeladen. Ganz automatisch. Und ganz wichtig, es wird auch keine Datei vergessen ;)

Ganz ehrlich, ich war zu Windows Zeiten ein reiner Mausschubser. Aber ich lege die Maus immer häufiger beiseite und verwende die Konsole. Man bekommt eine GUI Anwendung zwar schneller zu einem Erfolg, aber wenn man sieht, wie einfach und vor allem besser die Konsole manchmal sein kann…

JuffEd – Qt Text Editor

Ich suche schon lange einen Text Editor für Linux, der einige bestimmte Eigenschaften hat. Nur irgendwie ist das schwierig. Es gibt unter Linux zwar viele unterschiedliche Editoren, angefangen von kleinen Konsolen Editoren wie Joe oder Nano über die entweder innig geliebten oder gehassten vi und Emacs, einfachen GUI Editoren wie Gedit bis hin zu dicken Schiffen wie Eclipse. Aber alle haben irgendwie einen Haken.

Für mein Vorhaben suche ich einen schlanken und erweiterbaren Editor, mit dem auch normale Anwender zurechtkommen. Damit scheiden sowohl Eclips & co aus sowie alle Konsolen basierten einschließlich der Varianten mit Fensterrahmen (vim-gtk usw) ;) . Bleiben noch Editoren wie Kate, Gedit und Geany. Kate scheidet aus, weil mir als Gnome bzw Xfce User zu viele KDE Abhängigkeiten installiert werden. Bei Geany und Gedit scheitert es bei mir an GTK. Ich komme damit einfach nicht zurecht. Außerdem sind mir die GUIs der beiden Editoren zu unflexibel. Bei Gedit fehlen mir auch Funktionen wie Code Folding.

JuffEd

JuffEd

Ich bin schon vor einer Weile auf JuffEd gestoßen, habe die Entwicklung allerdings aus den Augen verloren. Heute bin ich mal wieder auf die Seite gestoßen und habe mir gleich mal die aktuelle Version aus dem PPA installiert.

sudo add-apt-repository ppa:mezomish/juffed
sudo apt-get update
sudo apt-get install juffed juffed-plugins

JuffEd ist ein Texteditor, der in C++ geschrieben ist und Qt4 als grafische Oberfläche benutzt. Er lässt sich über Plugins erweitern, bietet bereits viele Features und lässt sich konfigurieren.

Die Verwendung von Qt4 und den Docking Panels beseitigt eine Schwäche der üblichen GTK Editoren wie Gedit oder Geany: der starre Aufbau der GUI. Beide bieten nur jeweils links und unten ein Panel für Erweiterungen. Diese nehmen immer die volle Breite/Höhe ein, selbst wenn sie nur wenig Inhalt haben. Außerdem ist immer nur jeweils ein Tab sichtbar. Das stört die Usability und die Übersichtlichkeit IMHO erheblich. Selbst Kate hat diesen starren Aufbau, trotz Qt4.

Docking Panels bei JuffEd

Docking Panels bei JuffEd

JuffEd macht hier von den Docking Panels von Qt4 gebraucht, wodurch sich die Erweiterungen rund um den eigentlichen Editor nahezu beliebig anordnen lassen. Das gleiche gilt für die Werkzeugleisten. Diese lassen sich ebenfalls nahezu beliebig anordnen oder sogar frei schweben. Das erhöht die Übersichtlichkeit, da man mehrere Panels gleichzeitig darstellen kann.

Ansonsten bietet JuffEd viele Features, die man von einem Editor erwartet wie Syntax Highlightning, wenn auch nicht für ganz so viele Sprachen wie bei anderen Editoren. Es gibt auch erst ein halbes Dutzend Plugins, da das Projekt bisher nur wenige Entwickler hat. Allerdings könnte sich JuffEd zu einer interessanten Alternative entwickeln. Ich für meinen Teil werde mein Glück mal damit probieren. Vielleicht finden sich durch diesen Artikel ja ein paar Interessierte.

PCs und Laptops mit Linux (oder ohne Windows)

Da immer wieder mal gefragt wird, wo man Computer mit Linux, oder zumindest ohne Windows her bekommt, habe ich vor einer Weile angefangen, entsprechende Links zu sammeln. Aufgeteilt ist die Liste in explizite Linux Händler und normale Händler, die auch Windows freie Computer verkaufen.

Hier gehts zur Liste

Wer noch Händler kennt, kann diese hier als Kommentar hinzufügen (werden hier nicht angezeigt bzw die Verlinkung entfernt). Es sollten aber Händler sein, bei denen es die Windows freien Angebote dauerhaft gibt und nicht nur kurzzeitige Sonderangebote sind.

EDIT: Damit nicht jeder kommerzielle Online Shop mit zwei Ubuntu Angeboten gepostet wird werde ich die Aufnahmeregelung etwas verschärfen. Die Linux/Ubuntu/NonOS Angebote müssen eindeutig zu finden sein. Wenn man die Suche bemühen muss oder mühsam jeden PC einzeln anklicken ist der Shop nicht relevant. Ich werde die Einträge im Wiki und in den Kommentaren daraufhin auch nochmal durchsuchen und entsprechend entfernen.