Archive for the ‘Linux’ Category

Ubuntu Unity: Starter im Startmenu verschieben

Donnerstag, Oktober 28th, 2010

Durch Zufall habe ich herausgefunden, wie sich die Starter im Unity Startmenu verschieben lassen. Ich weiß allerdings nicht, ob das bei der Original Version aus Maverick Meerkat schon funktioniert, da ich hier die Proposed und Backport Quellen aktiviert habe. Aber probiert es einfach aus.

Unity_move_Starter (OGV Format)

Klickt man auf das Startmenu und schiebt nach oben und unten kann man die gesamte Leiste verschieben, zieht man einen angeklickten Starter nach rechts aus dem Menu kann man ihn einzeln verschieben und neu platzieren

Google Chromium Instant

Donnerstag, Oktober 28th, 2010

In der aktuellen Version von Google Chromium 9 gibt es die Funktion “Instant”. Um sie zu aktivieren gibt man in der Adressleiste about:flags ein.

Google Chromium Instant FlagAktiviert man diese Funktion, läd Chromium (und natürlich auch Chrome)  Webseite bereits beim Eintippen der Adresse in der Adresszeile, ganz ähnlich der neuen Suchoption Google Instant. Dies soll die vollständige Eingabe der Adresse und die Entertaste ersparen.

Google Chromium Instant in Aktion (OGV Format)

Ich finde diese Funktion nur bedingt nützlich, da nicht nur die Seite geladen wird sondern auch die Suchleiste aufklappt. Will man etwas anklicken, was darunter versteckt ist, muss man doch einen zusätzlichen Klick investieren. Drückt man die Enter Taste, wird die Seite erneut geladen.

Eine interessante Idee, aber noch nicht ganz ausgereift.

Fragen (und Antworten) zu Ubuntu Unity

Donnerstag, Oktober 28th, 2010

Auf askubuntu.com kann man Fragen stellen und erhält von kompetenter Seite Antwort.

Unter anderem gibt es Fragen (und Antworten) zu Ubuntu Unity, darunter auch viele, die die Gemüter in den letzten Tage erhitzt haben.

Neue Informationen wird es geben, wenn die Entwickler vom Ubuntu Developer Summit zurück sind

Ubuntu 11.04 Natty Narwhal bekommt Unity als Desktop

Mittwoch, Oktober 27th, 2010

Die Meldung hat vor einigen Tagen eingeschlagen wie eine Bombe. Nachdem ich selbst vor ein paar Tagen einen Artikel über Unity geschrieben habe hieß es plötzlich von Canonical, dass Unity in der nächsten Ubuntu Version namens Natty Narwhal der Standard Desktop werden soll.

Nachdem es für Unity selbst (wie ich meine zu Unrecht) schon viel Kritik gab (hässlich, lahm, keine Features) war mir klar, dass die Wogen nach dieser Meldung hoch schlagen. Eigentlich wollte ich mich dazu gar nicht äußern, aber ich tue es doch.

Ich beginne mal mit dem derzeitigen Stand von Unity für Netbooks. Unity ist noch nicht fertig. Im Gegenteil, es steht gerade mal am Anfang. Also sollte klar sein, dass noch nicht alle Funktionen vorhanden sind und das es auch Performance- und Stabilitäteprobleme geben kann. So ist zum Beispiel bekannt, dass Unity bisher auf Intel optimiert ist und es noch Probleme vor allem mit den Proprietären Treibern von AMD und Nvidia geben kann. Auch die Funktionalität ist noch lange nicht vollständig. Man kann sich also nur ein Urteil über den aktuellen Stand bilden. Für ein endgültiges Urteil, was aber viele schon gefällt haben, ist es zu früh.

Noch schlimmer ist es mit Unity für den Desktop. Es existiert noch nicht einmal und viele drohen schon mit dem Wechsel zu einer anderen Distribution. Ich frage mich, ob diejenigen Hellsehen können. Und wenn sie es tatsächlich können, wieso haben sie dann überhaupt Ubuntu verwendet und sind nicht gleich zu einer anderen Distribution?

Aber bleiben wir bei den Fakten. Was wissen wir über Unity für den Desktop? Zunächst einmal bleibt die Grundlage weiterhin das Gnome Projekt. Das heißt es kommt weiterhin GTK zum Einsatz und auch die üblichen Anwendungen. Soweit ändert sich also schonmal nichts. (Update) Unity ist in Vala geschrieben. Ebenfalls ein Gnome Projekt.

Die einzigen Komponenten, die ausgetauscht werden, sind die Gnome Shell und der Fenstermanager Mutter. An deren Stelle treten Unity und Compiz. Letzteres freut vor allem die Compiz Entwickler, denn nachdem bereits KDE4 einen eigenen Compositor mit eigenen Effekten mitbringt wäre mit Gnome 3 der letzte große Deskop für Compiz verloren gegangen. Zusammengefasst heißt das: die Gnome Shell verliert mit Ubuntu die größte Gnome Distribution, Compiz aber bekommt eine neue Chance. Ohne Unity wäre Compiz wohl komplett eingeschlafen.

Was bedeutet das für die Nutzer? Keine Ahnung. Ich weiß nicht, wie Unity für den Desktop aussehen wird. Aber egal, ob Gnome 3 oder Unity, in beiden Fällen müssten sich User mit alter Hardware nach Alternativen umschauen, da beide einen 3d Dekstop voraussetzen.

Warum macht Canonical sowas? Nun, da kann ich nur spekulieren. Ich denke, die Entscheidung für Unity für Netbooks wurde getroffen, weil bisherige Lösungen wie UNR nur ein notdürftiges Flickwerk sind, um mit aktuellen Techniken die Software auf die bisherigen Netbooks zu bringen. In den nächsten Jahren wird sich der Markt aber weiterentwickeln und ich sehe Lösungen wie UNR hier nicht als Optimal an. Der Trend wird auch für Ubuntu in Richtung Touchscreen gehen, eventuell sogar Richtung Tablet. Das Canonical davon ausgeht sieht man an der Entwicklung von utouch.

Also braucht man einen Desktop, der damit umgehen kann. Hier wird Canonical entschieden haben, mangels Alternativen etwas eigenes zu entwickeln. Heraus kam dabei Unity.

Nun steht aber auch bei Gnome ein großer Wechsel bevor, der sich aber schon eine Weile hin zieht und auch noch nicht abzusehen ist, wann er abgeschlossen ist. Canonical hat ist hier möglicherweise in einer Zwickmühle. Sie wissen nicht, ob Gnome 3 bis zur nächsten LTS fertig und ausreichend stabil ist. Man könnte jetzt sagen, dann soll man weiterhin bei den Gnome 2 Komponenten bleiben. Aber hier ist nicht klar, ob die Komponenten von Gnome 2 bis zum Ende des Support Zeitraums der nächsten LTS überhaupt noch supported werden. Und man hätte bis 2015 einen altbackenen Desktop an der Backe, der weder mit KDE4, OS X oder Win7 mithalten kann und auf den Geräten der Zukunft vielleicht einfach nicht zu gebrauchen ist.

Ob die Entwicklung eines eigenen Desktops der richtige Weg ist, muss sich erst noch zeigen. Aus meiner Sicht hat Canonical bisher ein gutes Händchen bewiesen, wenn es um die Weiterentwicklung von Linux geht. Änderungen wie das neue Design sind Geschmackssache und es wird immer Kritiker geben. Ergänzungen wie Ubuntu One, der Music Store oder der Software Center sind jedoch ein richtiger Schritt in die Zukunft, denn die Generation iPhone will solche Dinge.

Ich kann verstehen, dass alt eingesessene Linux User überhaupt nichts von dieser Entwicklung halten, aber hier gilt die alte Linux Philosophie: Man hat die Wahl. Zum einen zwingt Canonical niemanden, das neue Design, den Desktop, Ubuntu One usw zu verwenden (im Gegensatz zu anderen Herstellern). Und wenn die Ablehnung so weit geht bleibt jedem die Freie Wahl aus dutzenden weiteren Distributionen.

Ubuntu Netbook Edition mit Unity Desktop (Update)

Sonntag, Oktober 24th, 2010

Vor einigen Wochen habe ich mir als Ergänzung zu meinem 15″ Notebook ein Belinea o.book 13011 gekauft. Kein qualitatives Highlight, aber darum soll es hier nicht weiter gehen.

Vielmehr geht es um den neuen Unity Desktop der Ubuntu Netbook Edition. Der Laptop hat ein 13″ Display mit 1280×800 Pixeln Auflösung. Also gerade recht, um Unity mal zu testen. Getestet habe ich mit Ubuntu Maverick Meerkat und der darin enthaltenen Version von Unity.

Der Ubuntu Unity Desktop

Der Desktop

Der Unity Desktop unterscheidet sich deutlich vom normalen Gnome Desktop. Es gibt keine normalen Panels mehr. An dessen Stelle tritt ein Startmenu auf der linken Seite. Dies dient als Starter und Taskleiste gleichermaßen. Das obere Panel enthält nur noch die wichtigsten Grundfunktionen. Zusätzliche Applets lassen sich nicht einfügen.

Die meisten Anwendungen werden maximiert gestartet, wodurch die Höhe des Displays möglichst optimal ausgenutzt wird (“It’s all about vertical Pixels“).

Das obere Panel

Auf der rechten Seite befinden sich die gewohnten Elemente. Diese bestehen jedoch nicht aus einzelnen Applets sondern alle sind zu einem zusammengefasst. An der Funktion hat sich jedoch nichts wesentliches geändert.

Dem oberen Panel kommt auch eine völlig neue Bedeutung zu. Das Anwendungsmenu der aktuellen Anwendung wird, ähnlich wie bei Apples OS X, im oberen Panel dargestellt. Dadurch spart man vertikalen Platz.

Wird ein Fenster maximiert dargestellt werden die Steuerelemente zum Schließen, Minimieren und Maximieren der Fenster oben links neben dem Menu eingeblendet.

Das Anwendungsmenu im oberen Panel

Das Anwendungsmenu im oberen Panel

Was das bringt sieht man am Beispiel von Gedit. Auf einem normalen Gnome Desktop mit zwei Panels lassen sich auf dem Display 35 Zeilen Text darstellen. Auf dem Unity Desktop sind es immerhin 40 Zeilen. Das käme auch beim Surfen im Internet zu gute. Leider macht gerade der Firefox keinen Gebrauch von dieser Möglichkeit, was wohl mit dem eigenen Toolkit zusammenhängt. Andere Browser wie Epiphany machen das besser.

Das Startmenu

Das Startmenu auf der linken Seite erinnert an Docky. Hier kann man Anwendungsstarter ablegen und laufende Anwendungen werden angezeigt. Laufende Anwendungen werden mit einem kleinen Pfeil auf der linken Seite markiert, die gerade aktive Anwendung durch einen Pfeil auf der rechten Seite. Das Startmenu dient sowohl als Anwendungsstarter als auch zum wechseln zwischen den laufenden Anwendungen.

Um eine neue Anwendung in das Startmenu einzufügen muss man diese Anwendung einmal starten. Erscheint das Symbol klickt man mit der rechten Maustaste darauf. In dem aufklappenden Kontextmenu wählt man dann den Punkt Im Startmenu behalten. Auf dem gleichen Weg kann man eine Anwendung auch wieder entfernen.

Wer mit der Tastatur arbeitet hat die Möglichkeit, die Taste Super zu drücken. Auf den Startern erscheinen die Zahlen 0-9. So kann man mit der Tastenkombination Super+Zahl zwischen den Anwendungen umschalten. Leider erreicht man damit nur die ersten 10 Anwendungen. Hat man mehr, muss man die Maus verwenden.

Auswahl zwischen mehreren Instanzen

Auswahl zwischen mehreren Instanzen

Sind von einer Anwendung mehrere Instanzen gestartet hilft ein zweiter Klick auf das Symbol. Die Instanzen werden verkleinert und sortiert auf dem Desktop dargestellt.

Eingeklappte Symbole bei Platzmangel

Eingeklappte Symbole bei Platzmangel

Sollte der Platz im Startmenu einmal nicht ausreichen wird ein Teil der Starter eingeklappt. Fährt man mit der Maus über die Leiste werden alle aufgeklappt und man kann nach oben und unten scrollen.

Die unteren vier Symbole haben spezielle Aufgaben. Umschalten zwischen den Arbeitsflächen, Ordner und Dateien durchsuchen, Anwendungen starten und der Mülleimer.

Arbeitsflächen

Desktop Umschaltung

Ein Klick auf das Symbol Arbeitsflächen zeigt alle vier Desktops gekachelt an. Die Darstellung erinnert an die Gnome Shell und Gnome 3. Tatsächlich verwendet Unity den Fenstermanager Mutter von Gnome 3. Die Zahl der Desktops ist jedoch auf vier festgelegt (ich habe zumindest noch keine Möglichkeit gefunden, das zu ändern). Hier lassen sich die Anwendungen zwischen den Desktops bequem verschieben.

Dateien & Ordner

Dateien & Ordner

Dateien & Ordner

Unity verwendet keinen klassischen Dateibrowser wie Natuilus sondern nutzt hier ebenfalls eine Anwendung von Gnome 3: Zeitgeist. Allerdings mit einer eigenen Oberfläche.

In der ersten Übersicht findet man die zuletzt verwendeten Dateien, die letzten Downloads und die Verzeichnisse, die man als Lesezeichen angelegt hat. Wählt man einen Filter wie Dokumente oder Bilder erhält man eine Übersicht sortiert nach “Diese Woche”, “Letzte Woche” und “Diesen Monat”.

Es gibt jedoch keine Möglichkeit, sich durch das normale Dateisystem zu bewegen. Ebenso ist es nicht möglich, eine Datei mit einer bestimmten Anwendung zu starten. Bei einem Klick auf das Symbol wird immer die Standard Anwendung gestartet. Ein Kontextmenu gibt es hier (noch) nicht.

Auf meinem kleinen Belinea o.book mit seinem 1,3GHz Single Core Celeron ist das Öffnen der Übersicht auch relativ träge. Es dauert einige Sekunden, bis die Anzeige erfolgt. Auch die Navigation innerhalb der Ordner ist recht langsam. Gelegentlich kommt es auch zu längeren “Hängern”. Mein Laptop mit 1,8GHz Dual Core ist hier bedeutend flotter.

Natürlich ist auch Nautilus installiert und man kann ihn nutzen. Dieser muss jedoch über ein Terminal gestartet werden. In der Liste der Anwendungen taucht er nicht auf. Ich habe ihn einmalig über das Terminal gestartet und anschließend habe ich den Starter wie oben beschrieben im Startmenu verankert.

[Update] Es gibt doch eine Möglichkeit, von der normalen Oberfläche aus Nautilus zu starten. Man öffnet die Übersicht Dateien & Ordner. Dort klickt man einen der Ordner an, zum Beispiel Musik. In der folgenden Ansicht findet man in der rechten oberen Ecke ein Ordner Symbol. Ein Klick auf dieses Symbol öffnet Nautilus.

Nautilus öffnen

Nautilus öffnen

Anwendungen

Das Anwendungsmenu

Das Anwendungsmenu

Ein Klick auf Anwendungen im Startmenu öffnet eine Übersicht über alle installierten Anwendungen. Im oberen Teil findet man die am meisten benutzen Anwendungen, darunter alle installierten, alphabetisch sortiert. Auch hier gibt es Filter, um die Anwendungen nach Kategorien zu filtern.

Anwendungsübersicht

Anwendungsübersicht

Klickt man auf das Ubuntu Logo in der oberen linken Ecke erscheint eine Übersicht mit verschiedenen Kategorien. Mit einem Klick auf Internet wird direkt Firefox gestartet. Neue Anwendungen installieren startet den Software Center. Alle übrigen Symbole führen auf die bereits beschriebene Seite mit Anwendungen bzw zu Dateien & Ordner.

Gibt man einen Programmnamen in das Suchfeld ein werden auch Anwendungen angezeigt, die noch nicht installiert sind. Klickt man diese an kann man sie über den Software Center installieren. Allerdings ist diese Funktion auf dem Belinea o.book auch recht träge und noch nicht 100% zuverlässig.

Fazit

Der Unity Desktop bietet ein interessantes Konzept für die Bedienung auf kleinen Bildschirmen. Durch den Verzicht auf die klassischen Panels und die Verlegung des Anwendungsmenu in das obere Panel gewinnt man einiges an vertikalem Platz, der insbesondere auf 16:9 Bildschirmen recht knapp ist, wohingegen man horizontal meist nicht alles sinnvoll nutzen kann. Diese Eigenschaft macht man sich mit dem Startmenu auf der linken Seite zu nutze und nutzt den verfügbaren Platz effizienter aus.

Man merkt jedoch, dass Unity noch nicht fertig ist. Viele Funktionen wirken speziell auf schlecht motorisierten Netbooks noch recht träge und der Desktop stürzt gelegentlich ab, was jedoch durch einen automatischen Neustart des Desktops einigermaßen abgefangen wird. Das Startmenu besitzt nur die nötigen Grundfunktionen. Es gibt noch keine Möglichkeit, Anwendungen direkt einzufügen oder die Symbole zu sortieren. Die Navigation durch das Dateisystem ist nur sehr eingeschränkt möglich.

Unity ist kein vollständiger Ersatz für den klassischen Desktop und ich vermute, dass es auch keiner sein soll. Der Fokus liegt auf mobilen Geräten und dem Einsatz im Internet. Besonders Geräte mit Touchscreen können von der Oberfläche profitieren.

Es gibt auch noch nicht allzu viele Einstellmöglichkeiten. So ist es derzeit noch nicht möglich, das Theme für das obere Panel oder das Startmenu zu ändern. Auch die Tastaturbelegung kann noch nicht geändert werden. So gibt es zum Beispiel die Funktion Alt+F2 (noch) nicht und die Belegung der Super Taste zum Wechseln der Anwendungen per Tastatur lässt sich auch nicht ändern.

Unity ist noch neu und befindet sich in einem frühen Entwicklungsstadium. Man kann es schon benutzen und gerade auf kleinen Geräten macht es auch durchaus schon Spaß. Man sollte sich jedoch überlegen, ob man es bereits produktiv einsetzen will, da es doch noch einige Einschränkungen und Probleme gibt.

Ixquick HTTPS Search Plugin für Firefox auf deutsch

Dienstag, Oktober 19th, 2010

Das Ixquick Search Plugin für Firefox kommt normalerweise mit der Sprache Englisch als voreingestellte Suchsprache daher. Dementsprechend unterschieden sich auch die Suchergebnisse erheblich.

Um das zu ändern muss die Datei ixquick-https.xml geändert werden. Unter Linux findet man die Datei unter

.mozilla/firefox/$ID/searchplugins

Den unteren Teil ändert man wie folgt:

<SearchForm>
https://eu.ixquick.com</SearchForm>
<os:Url type="text/html" method="POST" template="
https://eu.ixquick.com/do/metasearch.pl">
<os:Param name="query" value="{searchTerms}"/>
<os:Param name="cat" value="web"/>
<os:Param name="language"
value=”deutsch”/>
</os:Url>
</SearchPlugin>

Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat

Samstag, Oktober 9th, 2010

Am 10.10.2010 erscheint Ubuntu Maverick Meerkcat. Ich nehme das zum Anlass, darüber einen kurzen Artikel zu verfassen.

(Anmerkung: neben dem offensichtlichen Zahlenspiel 10.10.10 gibt es noch ein weiteres für alle Fans des Romans “Per Anhalter durch die Galaxis”. Die binäre Zahl 101010b ergibt dezimal den Wert 42)

Die Installation

Ich beginne mal mit der Installation, da sich hier bereits einiges geändert hat. Wie bereits bei Lucid Lynx erscheint beim Booten der Live CD nicht mehr die Sprachauswahl und das Startmenu sondern es wird direkt gebootet. Die Sprachauswahl und die Auswahl zwischen Installation und Live testen erscheint kurze Zeit später in einem Fenster. Drückt man zu Beginn des Bootvorgangs eine Taste, wird das alte Menü angezeigt.

Ubuntu Maverick Meerkat Installation

Bereits jetzt wird auf dem Bildschirm das obere Panel angezeigt. In diesem Panel findet man unter anderem den Netzwerkmanager. Das bedeutet, man kann, im Gegensatz zu früher, schon bei der Installation die WLAN Schnittstelle eines Laptops einfach konfigurieren und nutzen.

Ubuntu Maverick Meerkat Installation

Auch die Installation selbst hat sich geändert. Nach der Auswahl der Sprache und dem Klick auf “Ubuntu installieren” erscheint im zweiten Schritt eine Überprüfung, ob genug Festplattenspeicher vorhanden ist, ob der Rechner an die Stromversorgung angeschlossen ist und ob eine Internetverbindung steht. Weiterhin kann man auswählen, ob Aktualisierungen bereits bei der Installation heruntergeladen werden sollen und man kann die Fluendo MP3 Codecs installieren.

Im nächsten Schritt wird bereits die Festplatte partitioniert. Hat man die Partitionierung durchgeführt startet schon die Installation der Dateien. Alle weiteren Schritte wie die Einstellung der Zeitzone, die Tastaturauswahl und die Eingabe der Daten für den ersten Benutzer erfolgen parallel zur Installation. Die übrige Installation läuft ab wie bisher.

Der Desktop

Maverick Meercat Desktop

Maverick Meerkat Desktop

Optisch haben sich einige Dinge geändert. Das Hintergrundbild hat farblich noch Ähnlichkeit mit dem von Lucid Lynx, aus den Punkten sind jedoch diagonale Linien geworden. Die letzten braunen Reste beim Hervorheben von Menüeinträgen wurden durch ein sattes Orange ersetzt. Die größte Änderung ist jedoch die neue Schrift namens Ubuntu. Hier eine Schriftprobe.

Der neue Ubuntu Font

Der neue Ubuntu Font

Der neue Font wirkt hochwertig und optisch ansprechend, auch wenn es an einigen Stellen noch Verbesserungsbedarf gibt. Diese Verbesserungen werden im Laufe der Zeit jedoch sicher noch nachgereicht.

In der Programmauswahl gibt es nur eine Änderung. Die Fotoverwaltung F-Spot wurde durch Shotwell ersetzt. Gimp fehlt nach wie vor in der Grundinstallation, wird jedoch bereits bei der Installation als zusätzliche Anwendung empfohlen. Der Chat Client ist Empathy, Social Networks wie Twitter und Facebook werden mit Gwibber bedient und die Standard Media Player sind Rhythembox für Audio und Totem für Video.

Rhythmbox integriert

Rhythmbox integriert

Neu ist auch die Integration von Rhythmbox in das Panel. Statt einem eigenen Symbol findet man Rhythmbox jetzt unter dem Lautstärkeregler. Das Kontextmenü dient nun als Starter für Rhythmbox und bietet gleichzeitig die wichtigsten Bedienelemente.

Software Center

Software Center

Software Center

Auch der Software Center wurde überarbeitet und enthält erstmals auch die Kategorie “Zum Kauf”. Bisher wird neben einem Test Wallpaper lediglich der Fluendo DVD Player für 19,96€ angeboten. Für die Bezahlung muss man sich mit dem gleichen Account wie bei Launchpad oder Ubuntu One anmelden (Single Sign on). Die Bezahlung ist jedoch nur mit Kreditkarten möglich.

Ubuntu One

Ubuntu One Einrichten

Ubuntu One Einrichten

Einige Neuerungen gibt es auch bei Ubuntu One. Die Einrichtung des Kontos erfolgt nun nicht mehr über den Browser sondern über einen eigenen Dialog und funktioniert bedeutend zuverlässiger.  In Nautilus gibt es jetzt bei den meisten der Standard Ordner die direkte Möglichkeit, die Synchronisierung für den Ordner zu aktivieren.

Ordner mit Ubuntu One synchronisieren

Ordner mit Ubuntu One synchronisieren

Alle anderen Ordner im /home/$user Verzeichniss lassen sich über das Kontextmenü aktivieren. Das gesamte /home/$user Verzeichnis oder einzelne Dateien lassen sich jedoch nicht synchronisieren.

Meldet man einen neuen Rechner an einem Ubuntu One Konto an werden alle Einstellungen für die Synchronisierung automatisch übernommen und alle Dateien auf diesen Rechner synchronisiert. In diesem Beispiel habe ich die Screenshots für diesen Artikel auf dem Desktop abgelegt und für den Desktop die Synchronisierung aktiviert.

Desktop synchronisiert

Desktop synchronisiert

Für diesen Artikel habe ich eine Installation in VirtualBox vorgenommen und in dieser Installation nichts weiter getan als mich bei Ubuntu One anzumelden. Wie man sieht wurden die Bilder auf dem Desktop in VirtualBox automatisch synchronisiert.

Ubuntu One bietet nach wie vor 2GB kostenlosen Online Speicher. Aber statt 50GB für $10 USD im Monat gibt es jetzt nur noch 20GB. Dafür bezahlt man jedoch nur noch $2,99 USD monatlich oder wahlweise $29,99 USD jährlich. Die Bezahlung ist wie im Software Center nur mit Kreditkarte möglich. Für die Mobilplattformen Android und iPhone gibt es Apps und eine Portierung auf Windows befindet sich in der Betaphase.

Probleme

Maverick Meerkat ist nicht frei von Fehlern. So war nach der Installation in Synaptic keine einzige Paketquelle aktiviert. (UPDATE: dieser Bug ist offensichtlich behoben) Dies ließ sich jedoch einfach beheben. Auf meinem Belinea o.book 13011 plagt mich seit dem ersten Test ein Bug. Dabei fressen vier Prozesse namens kslowd000 bis kslowd003 zeitweise bis zu 100% CPU Leistung, wodurch der Rechner fast nicht zu bedienen ist. Dieser Bug scheint jedoch auf die Mobilversion des Intel 4500HD Chipsatz beschränkt zu sein. Einige kleinere Bugs sind mir auch noch aufgefallen, die aber eher lästig als problematisch sind.

Fazit

Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat ist eine konsequente Weiterentwicklung von Ubuntu mit einigen Macken und vielen Verbesserungen. Es gibt wieder viele Neuerungen und Verbesserungen in den einzelnen Programmen. Meine persönlichen Highlights sind die Verbesserungen in Ubuntu One und der neue Font.

Chromium vs. Firefox. Meine Meinung

Montag, Mai 31st, 2010

Ich nutze den Firefox, seit er Phoenix hieß. Seit einigen Wochen teste ich den Daily Build von Chromium. Ich bin inzwischen wieder zurück zu Firefox.

Chromium ist ein Browser mit Potential und guten Ideen. Er ist vor allem schnell, was man auf schwächeren Rechnern deutlich spürt. Ich nutze derzeit noch einen alten Athlon 1800 mit 1GB RAM. Da merkt man es deutlich. Auf dem Rechner werde ich Chromium auch beibehalten. Aus diesem Grund kann ich auch die Entscheidung verstehen, dass Chromium in Lubuntu oder in Netbook Editionen zum Einsatz kommt.

Auch ein Vorteil, vor allem bei Notebooks und Netbooks mit 1280×800 oder weniger Auflösung, ist die kompakte Darstellung in der Vertikalen. Firefox bekommt man, wenn überhaupt, nur mit AddOns so kompakt.

Und da sind wir auch schon beim Knackpunkt von Chromium: die AddOns. Es gibt zwar schon extrem viele, obwohl der Browser noch recht jung ist, aber die (für mich) wichtigsten AddOns fehlen ganz oder funktionieren einfach noch nicht. Allen voran natürlich AdBlock und Noscript. Es gibt zwar Adblocker, aber die funktionieren nur eingeschränkt, weil sie Ads nur ausblenden. Das ist vor allem lästig, wenn man mit einem Netbook mobil unterwegs ist. Zum einen nehmen die Ads, obwohl sie geblockt sind, noch Platz weg und zum anderen kosten sie Bandbreite, weil sie ja trotz allem aus dem Netz geladen werden.

Lästig sind auch Werbeeinblendungen in Videos, beispielsweise auf Golem.de oder wenn man sich Folgen auf southpark.de anschaut. Wobei das lästige eigentlich nichtmal die Werbung ansich ist. Auf Golem stört z.B. das vor UND nach einem Video Werbung eingeblendet wird (über eine halbe Minute Werbung, manchmal für einen 20 Sekunden Film) und das ganze bei JEDEM Video, das man abspielt. Bei southpark.de ist es manchmal noch schlimmer. Man möchte sich eine Episode anschauen, es kommt Werbung und dann geht es einfach nicht weiter. Dann macht man einen Reload, man sieht die Werbung erneut und die Episode wird immer noch nicht abgespielt. Kurz gesagt, ohne funktionierende AdBlock und Noscript AddOns macht Chromium keinen Spaß. Ich weiß zwar, dass die Seiten teilweise die Werbeeinnahmen brauchen, aber es ist teilweise echt übertrieben und stört mehr, als es wirklich nutzt.

Es gibt auch noch andere AddOns wie Mausgesten, die bei mir unter Chromium noch nie funktioniert haben, auf die ich aber nur ungern verzichte

AVR Studio und WinAVR unter Linux: es läuft

Sonntag, April 25th, 2010

Ich habe mir jetzt einmal die Mühe gemacht und die Version 1.1.43 von wine aus diesem PPA zu installieren. Anschließend habe ich das AVR Studio 4.18 einschließlich SP1 und die aktuelle Version von WinAVR heruntergeladen.

Ich habe alles installieren können und siehe da, es läuft. Was allerdings (noch) nicht funktioniert ist die Programmierung über den AVRISP mkII. Ob man das noch einrichten kann weiß ich zur Zeit nicht. Hier muss man zur Not auf avrdude zurückgreifen.

Weiterhin habe ich festgestellt, dass das AVR Studio schon im Leerlauf etwa 12% CPU Leistung benötigt (auf einem C2D E4300 mit 1,8GHz). Also nicht unbedingt geeignet für den mobilen Betrieb mit einem Laptop.

Ich habe jetzt nicht alle Funktionen getestet. Ich habe lediglich die Installation und das Compilieren mit WinAVR ausprobiert.

Da die Programmierung mittels AVRISP mkII nicht funktioniert bleibt der einzig plausible Grund für die Installation vom AVR Studio unter Linux der Simulator.

Wenn man im Project Wizzard ein neues Projekt anlegt und einen AVR Controller auswählt gibt es jedoch einen kleinen Bug. In den Project Options wird der Controller Typ falsch eingetragen. Hinter dem Namen werden zusätzliche Zeichen eingefügt, die man entfernen muss. Ich weiß jetzt nicht, ob dies an wine liegt oder ein genereller Bug im AVR Studio ist.

PS: Der Simulator scheint nicht zu funktionieren. Beim Versuch, ein Programm zu debuggen, hängt sich das AVR Studio komplett auf

AVR Studio soll unter Linux mit wine 1.1.43 laufen

Montag, April 19th, 2010

Wie Heise heute berichtet soll die Version 1.1.43 neben vielen Verbesserungen auch Unterstützung für das AVR Studio mitbringen. In Ubuntu Lucid Lynx ist noch Version 1.1.42 enthalten. Ich denke nicht, dass die neueste Version noch den Weg in die offiziellen Repositories schafft. Möglicherweise kann man es später über die Backports installieren


Switch to our mobile site