Kategorie-Archiv: Ubuntuusers

Die Kritik an Unity 6.6 auf den Punkt gebracht

Einige Neuerungen im neuen Unity Desktop von Canonical wirbeln mal wieder viel Wind in der Community auf. Und ich muss gestehen, dass auch ich bei dem aktuellen Stand einige Bedenken habe. Als da wären:

  • Unverschlüsselte Übertragung von Sucheingaben in der Home Lens
  • Fehlende Möglichkeit zur kompletten Abschaltung der Übertragung von Suchanfragen (es sei denn, ich habe die Option übersehen)
  • Einblendung von Amazon Suchtreffern in der Home Lens ohne Option zur Deaktivierung (es sei denn, ich habe die Option übersehen)
  • Unzureichender Jugendschutz (den es bei Amazon aber generell nicht gibt)

Eine unverschlüsselte Datenübertragung ist in der heutigen Zeit eigentlich indiskutabel. Ohne Verschlüsselung steht dem Missbrauch Tür und Tor offen. Auch die Tatsache, dass sämtliche Eingaben in der Home Lens an einen Server übertragen werden, egal wie vertrauensvoll, ohne die Option der vollständigen Deaktivierung, ist ebenfalls indiskutabel. Das mag für den Privatuser noch akzeptabel sein, aber Ubuntu disqualifiziert sich damit IMHO komplett für sensible Bereiche, wo Datenschutz oberstes Gebot ist.

Mit einer Shopping Lens könnte ich problemlos leben. Ich muss sie ja nicht nutzen. Aber in der Home Lens hat das nichts zu suchen. Wenn ich etwas einkaufen will kann ich auf die Shopping Lens wechseln.

Und wie an anderen Stellen schon erwähnt wurde ist der Jugendschutz nicht gegeben. Die Suche nach “Pussy Riot” oder ähnlichem kann zu unerwarteten Ergebnissen führen. Ich kann darüber vielleicht noch schmunzeln, aber ein 12 jähriges Mädel könnte da doch etwas irritiert sein. Hier müsste es Canonical so machen wie Google. Bei der Eingabe von Schlagwörtern wie “Pussy” reagiert Auto Complete einfach nicht.

Ich kann das Bestreben von Canonical durchaus nachvollziehen und ich habe mit einer gewissen Kommerzialisierung auch keine Probleme. Ich habe zum Beispiel keine Probleme mit den kostenpflichtigen Programmen, im Gegenteil, ich finde es sogar gut. Hab selbst schon Musik oder auch mal ein Spiel gekauft. Alles Easy bisher. Aber im Moment stellt sich Canonical wirklich sehr ungeschickt an, um es mal vorsichtig zu formulieren.

Um es mit den Worten von Jean Luc Picard zu sagen:

“This line must be drawn here. This far, no farther”

Ubuntu One verschiebt alte Versionen in den Müll

Bisher war es bei Ubuntu One so, dass aktualisierte Dateien einfach überschrieben wurden. Das hat sich vor einiger Zeit geändert. Die Dateien landen im Müll.

Ein Beispiel: Erstellt man eine Textdatei und synchronisiert diese auf alle Rechern, hat die Datei überall den selben Inhalt. Ändert man jetzt diese Datei auf einem der Rechner wird sie zu den anderen Rechnern synchronisiert. Aber anstatt die alte Version einfach zu überschreiben wird sie in den Mülleimer verschoben.

Dadurch hat man die Möglichkeit, im Fall eines Fehlers auf die alte Version zurück zu greifen. Quasi eine Art Versionsverwaltung. Primitiv, aber sie funktioniert.

One for all. Oder auch Ubuntu for Android

Canonical hat gestern erneut eine Bombe platzen lassen, indem Ubuntu for Android vorgestellt wurde. Allein die Meldung auf Facebook hatte innerhalb von 12 Minuten über 1000 likes!

Ubuntu for Android ist ein kleiner Geniestreich aus dem Millbank Tower in London. Auch wenn die Idee nicht ganz neu ist, ist es auf jeden Fall die Umsetzung. Ubuntu for Android ist im Prinzip der erste vollwertige Desktop für ein Smartphone.

Der Trick dabei ist, dass auf dem Smartphone zwei Systeme parallel laufen. Ein Android System für die mobile Nutzung, ein kompletter Unity Desktop für zu Hause. Das Smartphone wird einfach in eine Docking Station gesteckt und ein an die Docking Station angeschlossener Monitor zeigt einen normalen Unity Desktop, der wie gewohnt mit Maus und Tastatur bedient werden kann.

Damit aber nicht genug. Dockt man das Smartphone an einen Fernseher erscheint die Oberfläche von Ubuntu TV. Damit ist das Smartphone nicht nur ein mobiler Begleiter sondern auch gleichzeitig ein Desktop und ein Media Center.

Ein kurzzeitig freigegebenes Video zeigt ein Motorola Smartphone mit der bereits funktionierenden Software. Das Video wurde jedoch kurze Zeit später auf “privat” umgestellt. Es gibt aber natürlich Alternativen ;)

Was in dem Video noch fehlt, aber für den “Vorgänger”, das Motorola Atrix, schon existiert, ist ein Netbook Dock für das mobile Arbeiten auf dem Desktop. Einfach eine Tastatur, ein Display und eventuell ein Akku für die Laufzeitverlängerung würde reichen.

Damit bräuchte man nur noch ein Gerät für mobiles Telefonieren, die tägliche Desktop Arbeit im Büro oder unterwegs und den gemütlichen Videoabend.

Man könnte zum Beispiel tagsüber Filme mit dem Smartphone aufnehmen, am Desktop mit dem mitgelieferten Videoschnittprogramm bearbeiten und anschließend gemütlich vor dem Fernseher bewundern.

Oder man könnte zu Hause eine Präsentation für einen Vortrag vorbereiten, im Zug auf dem Weg zum Vortrag mit dem Netbook Dock nochmal alles überprüfen und bei der Konferenz das Smartphone an einen Beamer anschließen.

Alles auf einem Gerät und alles ohne Daten von einem Gerät auf das andere kopieren zu müssen. Man muss nur hoffen, dass die Steckverbinder hochwertig und gut verarbeitet sind ;) . Ein Traum wäre natürlich noch Wireless HDMI für den Monitor und Bluetooth bzw Wireless USB für die Peripherie.

Über die Einzelheiten und technischen Daten lassen sich inzwischen ausreichend Nachrichtenplattformen aus wie Pro-Linux, Heise oder Golem. Daher erspare ich mir eine weitere Kopie ;) .

Ubuntu One Music Store in Rhythmbox angekommen

Soeben ist in einem Update der Ubuntu One Music Store für Rhythmbox angekommen.

Ubuntu One Music Store in Rhythmbox

Ubuntu One Music Store in Rhythmbox

Mein letzter Einkauf

Mein letzter Einkauf

Es scheint jedoch, dass die Funktion zum Reinhören in die Stücke noch nicht funktioniert. Die Funktion zum Kaufen scheint jedoch zu funktionieren. Jedenfalls wurde ich zu Paypal weitergeleitet.

Ubuntu und Unity auf dem Tablet: ein erster Eindruck

Seit einigen Tagen bin ich stolzer Besitzer eines richtigen Tablet PCs. Zwar nicht so was edles wie ein Samsung Galaxy oder ein iPad, aber dafür auch nicht ganz so teuer und mit einem Atom N455, 1GB RAM und 32GB Flash und G3. Einziger Schönheitsfehler ist der permanent laufende Lüfter und das Mikrofon, das auf der gleichen Seite wie der Lüfter verbaut ist und praktisch nur das Lüftergeräusch aufnimmt.

Viewsonic Viewpad 10

Viewsonic Viewpad 10

Ausgeliefert wird das Tablet mit Windows 7 und Android 1.6. Beides habe ich aber nach kurzem Test “deinstalliert”. Zuvor habe ich allerdings Ubuntu mit einem Live USB Stick getestet um festzustellen, ob alles funktioniert.

Das tat es glücklicherweise auch. WLAN, Bluetooth, die Webcam und sogar der G-Sensor funktionieren ootb. Der G-Sensor dreht allerdings wie zu erwarten nicht den Bildschirm. Dafür wechselt er die Desktops.

UMTS konnte ich mangels SIM Karte noch nicht testen, aber zumindest wird es erkannt und es sieht so aus, als könne man es einrichten, wenn eine SIM Karte eingelegt wird.

Auch Standby funktioniert tadellos. Ich hatte noch keinen einzigen Absturz oder Hänger. Alles in allem also keine Probleme.

Installiert habe ich die aktuelle Entwicklerversion Ubuntu 12.04 Precise Pangolin, daher ist mit entwicklungsbedingten Problemen zu rechnen. So funktioniert derzeit de Multitouch Stack leider nicht, weshalb viele Sachen nicht ganz so komfortable sind. Außerdem macht Unity-3D deutlich mehr Schwierigkeiten, weshalb ich die 2D Variante verwende, aber auch wegen dem geringeren Speicherbedarf. In Unity-3D lassen sich zum Beispiel die Fenster nicht durch Antippen der Fensterleiste verschieben und das Bedienen der Fenstersymbole ist schwierige als unter Unity-2D.

Als Bildschirmtastatur verwende ich die Standard Onboard Tastatur, allerdings aus dem Entwickler PPA, da es noch einige Probleme gab und die in den letzten Tagen, auch dank meiner Mithilfe, behoben wurden. Jetzt funktioniert die Bildschirmtastatur wirklich sehr gut. Es gibt derzeit aber noch zwei Probleme. Das größere Problem ist, dass die Tastatur in LightDM nicht funktioniert. Sie wird zwar angezeigt, aber man kann das Passwort nicht eingeben. Man braucht also entweder eine externe Tastatur oder man muss sich automatisch anmelden lassen. Das zweite Problem ist, dass die Tastatur nicht angezeigt wird, wenn man gksu verwendet.

(Video: Onboard Keyboard verschieben und Größe ändern)

Launcher und Linsen lassen sich wie zu erwarten gut bedienen. Auch hier hat Unity-3D leider noch ein paar Defizite. Unter Unity-2D kann man bequem mit Wischgesten nach oben und unten scrollen. Bei Unity-3D muss man umständlich nach dem Scrollbalken fummeln.

(Video: Bedienung der Linsen auf dem Touchscreen)

Das Video musste ich leider etwas nacharbeiten, weil das Bild schneller war als der Ton. Deshalb ist beides jetzt nicht ganz synchron und es endet mitten im Satz. Was ich im Video nicht demonstriert habe ist Drag und Drop von Icons im Launcher oder vom Dash in den Launcher.

(Video: Programm starten im Dash mit der Bildschirmtastatur)

Leider funktionieren, wie erwähnt, die Multitouch Gesten derzeit nicht, weshalb sich Launcher und Dash nur mit einem kleinen Trick öffnen lassen. Wenn der Multitouch Stack wieder funktioniert lässt sich beides mit einer vier Finger Geste öffnen. Deshalb funktionieren auch Gesten wie Fenster vergrößern/verkleinern oder maximieren zur Zeit nicht. Ich hoffe, das Problem ist bald behoben.

Wer mehr über die Gesten von Unity wissen möchte dem sei die Unity Gesture UI Guideline ans Herz gelegt.

Was etwas mühsam ist ist das Guttenberg Manöver, also Text markieren, kopieren und einfügen. Das Markieren des Textes funktioniert zwar, mit meinen dicken Wurstfingern sehen ich allerdings nicht, ob ich den richtigen Anfang und das Ende erwischt habe ;) . Und anschließend muss man über die Bildschirmtastatur Strg+c und Strg+v eingeben. Aber es funktioniert zumindest.

Als Browser verwende ich Chromium mit dem Addon chromeTouch. Damit lässt sich wie bei Android oder dem iPad mit dem Finger auf der Webseite scrollen.

(Video: Chromium Browser und Touchscreen)

Was ich noch vermisse ist ein Email Client. Thunderbird eignet sich schon allein für die Bildschirmgröße nur bedingt. Mit dem Touchscreen wird es nicht wesentlich besser. Derzeit behelfe ich mir mit dem Offline Gmail Addon für Chromium, was allerdings nur für mein Google Konto funktioniert. Hier muss man abwarten, was sich da noch tut. Bis zum Release von Precise wird sich jedenfalls nichts mehr ergeben.

Fazit: Unity würde, wenn alle vorhandenen Funktionen wie Multitouch Gesten einwandfrei funktionieren würde, bereits jetzt auf einem Tablet eine recht gute Figur abgeben. Was fehlt ist die Möglichkeit, dass Tablet zu drehen, wobei ich hier allerdings Zweifel habe, dass es viel Sinn ergibt, da viele Anwendungen einfach nicht für dieses Format gemacht wurden.

Womit wir beim eigentlichen Defizit wären: angepasste Anwendungen. Auf einem 10 Zoll Tablet mit 1024×600 mag vieles noch funktionieren, aber sollte Unity auch auf kleineren Tablets wie zum Beispiel dem Streak laufen oder gar auf Smartphones, dann sieht die Situation nochmal ganz anders aus. Ich bin echt gespannt, was sich da in den nächsten zwei Jahren so tun wird.

Ein Tag ohne Maus

Angesichts der Tastaturlastigkeit von Unity habe ich mir mal vorgenommen, einen Tag lang die Maus links, äh, natürlich rechts, liegen zu lassen. Eins gleich vorweg, es geht nicht immer oder ich habe nicht herausgefunden, wie man mit der Tastatur weiter käme. Es ist teilweise auch recht mühsam, weil es häufig keine Shortcuts gibt sondern man muss sich mit Tab und den Cursor Tasten einen Weg bahnen.

Viele Programme lassen sich nur deshalb nicht oder nur schwer mit der Tastatur bedienen, weil bei der Programmierung keine Rücksicht auf die Tastatur genommen wurde oder weil die GUI Elemente von Natur aus sehr GUI-lastig sind.

Zu Unity selbst muss man nicht mehr viel sagen. Programmstart und -wechsel geht am einfachsten über Super+Zahl, wenn sich das Programm im Launcher befindet.

Für den Wechsel zwischen den Fenstern gibt es allerdings eine Vielzahl von Möglichkeiten. Die Tasten Alt+F5 bis Alt+F10 spielen eine wichtige Rolle für den Fenstermanager. Damit lassen sich Fenster  maximieren, minimieren, verschieben usw. Alt+F4 beendet bekanntermaßen ein Programm.

Das inzwischen wohl wichtigste Programm ist der Internet Browser. Ich verwende hier Firefox mit einem Addon, das die Benutzung mit der Tastatur überhaupt erst sinnvoll macht. Es heißt My Keyboard Navigator.

Ich will an dieser Stelle nicht auf alle Shortcuts von Firefox im einzelnen eingehen, die wichtigsten sind aber Strg + W/L/K/T/PgUp/PgDown, Alt+CursorLeft/CursorRight und natürlich F5.

Um auf einer Website navigieren zu können benötigt man bereits genanntes Addon. Man drückt kurz die Shift Taste und bei allen Links erscheint eine zweistellige Zahl. Abhängig davon, wie man die Zahl eingibt, erhält sie lediglich den Fokus, es wird ein Links- oder Rechtsklick ausgeführt oder der Link wird in einem neuen Tab geöffnet.

Bei der Eingabe kommt es darauf an, wie lange man die erste und zweite Zahl gedrückt hält. Gibt man beide Zahlen schnell hintereinander ein erhält der Link lediglich den Fokus. Man könnte von dieser Stelle aus mit den Cursor Tasten weiter oder Enter drücken. Hält man die erste Zahl so lang, bis sich die Form der Markierung verändert und drückt anschließend die zweite Zahl nur kurz, wir ein Linsklick durchgeführt. Drückt man die erste Zahl nur kurz und dafür die zweite lang wird daraus ein Rechtsklick. Drückt man beide Zahlen lang wird der Link in einem neuen Tab ausgeführt.

Es gibt jedoch Grenzen. Der Upload dieses Screenshots ließ sich damit nicht machen. Auch ist die Navigation und das Scrollen auf der Seite schwierig, wenn man wie ich hier in Formularen Text eingibt. Man kann sich mit Tricks in manchen Situationen behelfen, aber manchmal geht es nicht ohne Maus. Den größten Teil dieses Blog Postes habe ich jedoch ohne Maus erstellt.

Das Surfen auf einer normalen Seite wie Ubuntuusers geht damit jedoch sehr gut. Lediglich Menüs, die durch einen “Mouse over event” aufgeklappt werden lassen sich so nicht benutzen.

Darüber hinaus ist die Tastaturbedienung jedoch sehr eingeschränkt bis unmöglich. Bei Programmen wie Thunderbird, Xchat usw stößt man an die Grenzen. Weniger weil es konzeptbedingt nicht möglich wäre sondern vielmehr, weil die Programme darauf wenig Rücksicht nehmen. Bei Xchat habe ich zum Beispiel noch keine Möglichkeit gefunden, einen Kanal zu wechseln bzw bei der Menge der offenen Kanäle ist es SEHR mühsam. In der Baumansicht nimmt der Baum den Fokus nicht an und in er Reiteransicht ist es eine Quälerei, den Kanal zu wechseln. So lange man nur in einem Kanal chattet macht das aber nichts.

Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden. Für die häufigsten Tätigkeiten benötigt man fast keine Maus. Das vereinfacht einige Dinge, vor allem, wenn man nur ein Touchpad hat. Ich kann mit dem Netbook bequem auf dem Sofa sitzen, surfen und nebenbei Chatten.

Und natürlich hat auch die Maus noch ihre Daseinsberechtigung. Ich möchte nicht in Gimp den Pinsel mit den Cursor Tasten bewegen müssen ;)

Startzeit von Firefox verkürzen

Was mich sowohl bei Firefox als auch bei Chromium bisher gestört hat war die Startzeit, wenn man mehrere offene Tabs hatte. Für Firefox, zumindest ab Version 10.0, gibt es Abhilfe.

Unter Bearbeiten –> Einstellungen –> Allgemein findet sich die Einstellung Tabs erst laden, wenn sie angewählt werden

Aktiviert man diese Einstellung, startet Firefox extrem schnell, egal wie viele Tabs offen sind. Die Tabs werden erst geladen, wenn man sie anklickt.

Leider funktioniert es nicht mit so komplexen Seiten wie Google+, Google Reader usw. Hier wird JavaScript trotzdem ausgeführt.

Ob es die Option schon in Firefox 9 gibt kann ich mangels Verfügbarkeit gerade nicht nachprüfen.

Pläne für Ubuntu TV

Canonical Design hat in einem Blogpost die Prioritäten für Ubuntu TV genauer festgelegt.

Essential

  • 10′ interface
  • Watching Media (DVR, Live, Network(TV Guide is part of DVR/other services))
  • Control via remote control

High priority

  •  Plugin support- Cloud and/or server storage (for home grown media)
  •  Playback of physical media (USB cd/dvd/bluray drive)
  •  Installable image
  •  Easy configuration of new devices (eg. installing same plugins, mounting same network shares)
  •  Ubuntu One Accounts
  •  Push media to/from other Ubuntu devices / Media syncing capabilities (Pause on one device, resume from same spot on another device)
  •  Collaborate with other Ubuntu devices (context: https://lists.launchpad.net/ubuntu-phone/msg00006.html )
  •  Control from portable devices (phones/tablets/web interface/PC) (collaboration with Ubuntu Phone/Tablet?)

Medium priority

  •  Sharing media with friends (social network connectivity)
  •  Purchasing media through online stores (Ubuntu one/Amazon/Netflix)

An dieser Liste gefallen mir gleich mehrere Dinge. So steht beispielsweise Bluray weit oben, aber es soll auch ein installierbares Image geben. Dem selbst gebauten HTPC mit Ubuntu TV steht dann also nichts im Weg.

Gut ist auch, dass Social Sharing und der Kauf von Videos eine niedrigere Priorität haben. Der letzte Punkt wird zwar wichtig für Ubuntu, um weitere Einnahmequellen zu erschließen, die Community dürfte aber erstmal weniger Interesse daran haben.

Ich bin schon echt gespannt darauf und bereue fast, dass ich mir erst kürzlich einen Media Player gekauft habe. Besonders gespannt bin ich auf die Fernbedienung und wie das gelöst werden soll. Und ich bin neugierig, was sich sonst noch so tut (Kinekt, Wii Controller…)