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Neue Version des AVR Fuse Calculator – leider :(

Vor einiger Zeit wurde der AVR Fuse Calculator erneut aktualisiert. In diesem Fall muss ich jedoch sagen, dass es keine Verbesserung ist.

Zum einen empfinde ich es als weniger übersichtlich, da sich die Seite jetzt in die Länge zieht. Was vorher bequem komplett auf meinem Laptop Display dargestellt wurde ist jetzt fast 3 Bildschirmseiten lang, bei gleicher Auflösung.

Was ich auch sehr schade finde ist die fehlende Möglichkeit, die Einstellungen in der URL zu übergeben. Bisher war es möglich, die Einstellungen für einen bestimmten Controller in einem Link wie diesem zu speichern und so auf die Seite verweisen, so dass sich jeder einen Überblick verschaffen konnte.

Beide Eigenschaften wurden für die optische Aufwertung und die Einbindung in ein CMS aufgegeben. Schade, denn die alte Version fand ich besser.

Xmega: weitere Eindrücke. Der ATxmega32A4

Seit ein paar Tagen habe ich ATxmega32A4 Controller in der Hand. Durch die kleinere Bauform lassen sie sich vor allem beim Prototyping besser handeln und man kann leichter damit experimentieren. Also habe ich nochmal neu Fahrt aufgenommen und habe erste richtige Programmierversuche unternommen. Für die Experimente verwende ich meine SMD Adapterplatine auf Lochraster.

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AVR32 Linux BSP 3.0.0

Gestern ist die Version 3.0.0 des AVR32 Linux Board Support Package veröffentlich worden. Aktuell werden die Boards ATSTK1000, ATSTK1002, ATSTK1003, ATSTK1004, ATSTK1005, ATSK1006 und ATNGW100 unterstützt.

Das ISO Image enthält AVR32 GNU Toolchain (2.1 beta), AVR32 Studio (2.1 preview) und AVR32 Buildroot (2.2.1), sowie Datenblätter und Application Notes.

Wie man das ISO Image mounten kann erklärt die Release Note, das Image kann auf dieser Seite heruntergeladen werden.

Atmel AVR Xmega, ein Wolf im Schafspelz

Vor ein paar Tagen habe ich die ersten ATxmega128A1-AU erhalten. Seit dem beschäftige ich mich mit den Datenblättern. Die Daten und Features sind unglaublich, wenn man bedenkt das es sich dabei immer noch um einen 8 Bit Controller handelt.

  • Bis zu 32MHz
  • 4 interne Oszillatoren von 32kHz bis 32MHz
  • bis zu 16MByte externes SRAM oder SDRAM
  • 4 DMA Kanäle
  • 8 Kanal Event System
  • 2 AD-Wandler mit je 8 Kanälen und 2MS/s bei 12 Bit Auflösung
  • 2 DA-Wandler mit 12 Bit und 1MS/s
  • 8 USARTs
  • 4 TWI Schnittstellen
  • 4 SPI Schnittstellen
  • 8 16 Bit Timer/Counter
  • AES und DES Crypto Engine

Das sind eigentlich Werte von 16 Bit Mikrocontrollern, aber warum macht man so etwas? Ich denke um in den Marktbereich von 16 Bit Controllern einzudringen ohne das sich die Entwickler an einen neuen Controller gewöhnen müssen und neue Werkzeuge benötigen. Der Kern der Xmega hat sich zu den normalen AVR kaum verändert. Auch die Werkzeuge wie Compiler und Programmer kann man weiter verwenden.

Ein paar Nachteile hat das natürlich auch. Die Peripherie der Xmega hat eigentlich nicht mehr viel mit den klassischen AVR gemeinsam. Nicht einmal die IO-Ports sind unverändert. Es gibt allein für die IO-Ports jetzt 18 Register. Von der guten alten 5V Technik und den DIP Gehäusen müssen wir uns auch verabschieden.

Was den Xmega noch fehlt sind große Schnittstellen wie USB, CAN und Ethernet. Ich denke aber das vor allem CAN recht bald folgen wird.

Der ATxmega128A1-AU ist bei mir inzwischen verfügbar.