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Eier kochen im Eierkocher

Samstag, März 17th, 2012

Eierkocher: GFDL by Dubidub

Ein kleiner Spartipp zwischendurch

Wer gern und viel gekochte Eier isst sollte über die Anschaffung eines Eierkochers nachdenken. Ein Eierkocher braucht nur einen Bruchteil an Energie um, je nach Modell,  bis zu 7 Eier zu kochen.

Verglichen mit einem Topf auf dem Herd, in dem man je nach Eiermenge einen halben Liter Wasser oder mehr erhitzen muss, kommt ein Eierkocher in etwa mit einem Schnapsglas voll Wasser aus.

Am effizientesten ist es, wenn der Eierkocher voll bestückt wird und man sich die gekochten Eier auf Vorrat legt. Aber selbst wer gern ein warmes Frühstücksei isst kommt mit einem Wasserkocher noch erheblich günstiger.

Interessanter Effekt bei den Eierkochern ist nämlich, dass die nötige Wassermenge immer kleiner wird, je mehr Eier man kocht. Das liegt daran, dass im Eierkocher ein Kreislauf aus Verdampfung und Kondensation statt findet. Je mehr Eier sich im Kocher befinden umso mehr Wasser wird an den kalten Eiern kondensiert, welches wieder auf die Verdampferplatte tropft um erneut verdampft zu werden. Kocht man nur ein Ei geht ein Großteil des Wasserdampfes durch das kleine Loch verloren, weil die Oberfläche zum Kondensieren fehlt. Aber auf keinen Fall das Loch verschießen!

Energieverschwender Wasserhahn

Freitag, März 16th, 2012

Einhebelmischer: GFDL by Cschirp

Manch einer mag verwundert denken, wie ein Wasserhahn Energie verschwenden kann. Vielleicht Wasser, wenn er tropft. Aber Energie? Es ist allerdings möglich, wenn auch nur bei den sogenannten Einhebelmischern.

Wie ist das möglich? In einem Haus verlaufen in den Wänden die Steigleitungen für Kalt- und Warmwasser. Von dort zweigen mehr oder weniger lange Leitungen zu den Entnahmestellen. In der Warmwasserleitung sorgt eine sogenannte Zirkulation dafür, dass in der Steigleitung immer warmes Wasser verfügbar ist, damit es nicht zu lange dauert, bis das warme Wasser am Wasserhahn ankommt.

Entnimmt man jetzt Wasser aus dem Wasserhahn und stellt den Hebel nicht ganz nach rechts, fließt sowohl warmes als auch kaltes Wasser aus den Steigleitungen in die Zuleitungsrohre Richtung Wasserhahn, selbst wenn man nur kaltes Wasser benötigt. Das warme Wasser fließt in die Leitung und verbleibt dort, wobei es sich langsam abkühlt.

Das heißt, bei jeder Wasserentnahme, bei der man nur kaltes Wasser benötigt, den Hebel aber nicht ganz nach rechts stellt, geht Wärmeenergie verloren.

Bei Wasserhähnen mit getrennten Reglern für warm und kalt besteht das Problem nicht, da man hier bewusst den Regler für das warme Wasser aufdrehen müsste.

Energie sparen mit richtigem Kochgeschirr

Mittwoch, März 14th, 2012

Töpfe, licenced under CC3.0 by capl@washjeff.edu

Ein großer Energiefresser ist die Küche. Zum Beispiel kann eine halbe Stunde Kochen auf 4 Herdplatte einige kWh Strom verbrauchen. Mit dem richtigen Kochgeschirr kann man hier einiges sparen.

Das richtige Material

Ein wichtiger Punkt ist das Material. Verwendet man Kochtöpfe und Pfannen mit einem Sandwichboden kann man die Herdplatten früher abschalten und mit der Restwärme kochen. Die Böden sollten ausreichend dick sein und unter anderem Kupfer enthalten, was die Wärme gut verteilt.

Wichtig ist auch, dass die Töpfe sich nicht verformen sondern plan auf der Herdplatte aufliegen. Das ist besonders bei klassischen Herdplatten und Ceran Feldern wichtig. Wer Gas oder einen Induktionsherd hat kann hier nichts falsch machen. Auch sollte der Boden und die Herdplatte sauber sein, damit ein guter Kontakt zwischen Herdplatte und Kochtopf besteht.

Auch die Größe ist wichtig. Ein zu kleiner Topf nutzt die abgegebene Wärme nur unvollständig aus sondern heizt nur die Küche.

Auch der Deckel muss passen. Passt dieser nicht genau auf den Topf geht auch hier unnötige Energie verloren

Die richtige Kochtechnik

Auch bei der Technik kann man Fehler machen. So kann man, wie erwähnt, den Herd schon vorzeitig abschalten und die Restwärme im Topf nutzen. Wer bis zum Schluss den Herd eingeschaltet lässt verschwendet Energie.

Man kann aber oft auch die Töpfe stapeln. Will man beispielsweise Kartoffeln und Gemüse kochen kann es oft schon ausreichen, den Gemüsetopf auf den Topf mit den Kartoffeln zu stellen. Manche Hersteller bieten sogar Töpfe mit speziellen Einsätzen, in denen man das Gemüse dünsten kann. Jede nicht benutzte Herdplatte spart Strom.

Wer nur Wasser erhitzen möchte, zum Beispiel für eine Soße, kann hierfür einen Wasserkocher verwenden. Dieser verbraucht zwar mehr Energie als eine Herdplatte, kann die Energie aber viel effizienter an das Wasser abgeben, wodurch der Wasserkocher deutlich schneller fertig ist. Wichtig ist dabei, nur exakt die Menge Wasser zu erhitzen, die man auch benötigt.

Mit dem richtigen Material und der richtigen Technik lassen sich bis zu 30% Strom sparen.


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