Posts Tagged ‘Maverick Meerkat’

Ubuntu testen mit TestDrive

Montag, Dezember 6th, 2010

Wer Ubuntu testen will muss sich ein ISO Image besorgen. Das ist, je nach Vorgehensweise, mehr oder weniger umständlich. TestDrive (ab Maveric Meerkat) vereinfacht die Sache erheblich.

Man installiert es mit sudo apt-get install testdrive.

Es findet sich anschließend unter Anwendungen => Systemwerkzeuge => Test Drive an Ubuntu ISO

TestDrive

TestDrive

TestDrive bietet eine komfortable Möglichkeit, die verschiedenen ISO Images herunter zu laden. Dabei wird rsync oder zsync verwendet, wodurch sich die Download Zeiten deutlich verkürzen können. Ein normales ISO Image dauert bei meiner DSL Verbindung ca 20 Minuten. Mit TestDrive war der schnellste Download nach 12 Minuten fertig. Der erste Download dauert natürlich so lang wie immer.

Auswahl der Distribution

Auswahl der Distribution

TestDrive Einstellungen

TestDrive Einstellungen

In den Preferences kann man auswählen, welche Distributionen angezeigt werden sollen. Mit other hat man die Möglichkeit, beliebige andere ISO Images einzubinden. Hier kann man zum Beispiel regelmäßig schauen, was sich bei Debian Unstable tut.

Andere Distributionen

Andere Distributionen

Nun muss man nur noch alle Distributionen auswählen, die man testen will und klickt auf Sync. Im Hintergrund werden die ISO Images heruntergeladen und in ~/.cache/testdrive/iso gespeichert. Anschließend kann man direkt einen normalen oder persistenten Live-USB Stick generieren. Diesen kann man wie gewohnt auf einem Rechner testen oder installieren.

TestDrive bietet aber auch die Möglichkeit, die ISO Images direkt zu testen. Als Standard wir KVM bzw qemu verwendet, was bei jeder Ubuntu Installation mitgeliefert wird. Optional stehen noch VirtualBox und Parallels zur Verfügung.

TestDrive Einstellungen für Virtualisierung

TestDrive Einstellungen für Virtualisierung

Behält man die Standard Einstellungen für KVM reicht ein Klick auf Launch um das ISO Image in einer virtuellen Umgebung zu starten.

Ubuntu in qemu

Ubuntu in qemu

Leider unterstützt KVM bzw qemu noch keine 3D Grafik, weshalb man für Unity oder Gnome 3 VirtualBox mit der Gasterweiterung verwenden muss. Für den normalen Gnome Desktop funktioniert es jedoch einwandfrei. Im Gegensatz zu VirtualBox hat man ohne zusätzliche Konfiguration bereits einen Desktop mit 1024×768 zur Verfügung.

Voraussetzung für die Verwendung von KVM/qemu ist, neben ausreichend Speicher, jedoch eine CPU mit Unterstützung für Virtualisierung wie AMD-V oder Intel VT. TestDrive steht auch in älteren Versionen von Ubuntu zur Verfügung, dann aber nicht mit der komfortablen GUI. Weitere Infos darüber findet ihr im Ubuntuusers Wiki

Ubuntu Netbook Edition mit Unity Desktop (Update)

Sonntag, Oktober 24th, 2010

Vor einigen Wochen habe ich mir als Ergänzung zu meinem 15″ Notebook ein Belinea o.book 13011 gekauft. Kein qualitatives Highlight, aber darum soll es hier nicht weiter gehen.

Vielmehr geht es um den neuen Unity Desktop der Ubuntu Netbook Edition. Der Laptop hat ein 13″ Display mit 1280×800 Pixeln Auflösung. Also gerade recht, um Unity mal zu testen. Getestet habe ich mit Ubuntu Maverick Meerkat und der darin enthaltenen Version von Unity.

Der Ubuntu Unity Desktop

Der Desktop

Der Unity Desktop unterscheidet sich deutlich vom normalen Gnome Desktop. Es gibt keine normalen Panels mehr. An dessen Stelle tritt ein Startmenu auf der linken Seite. Dies dient als Starter und Taskleiste gleichermaßen. Das obere Panel enthält nur noch die wichtigsten Grundfunktionen. Zusätzliche Applets lassen sich nicht einfügen.

Die meisten Anwendungen werden maximiert gestartet, wodurch die Höhe des Displays möglichst optimal ausgenutzt wird (“It’s all about vertical Pixels“).

Das obere Panel

Auf der rechten Seite befinden sich die gewohnten Elemente. Diese bestehen jedoch nicht aus einzelnen Applets sondern alle sind zu einem zusammengefasst. An der Funktion hat sich jedoch nichts wesentliches geändert.

Dem oberen Panel kommt auch eine völlig neue Bedeutung zu. Das Anwendungsmenu der aktuellen Anwendung wird, ähnlich wie bei Apples OS X, im oberen Panel dargestellt. Dadurch spart man vertikalen Platz.

Wird ein Fenster maximiert dargestellt werden die Steuerelemente zum Schließen, Minimieren und Maximieren der Fenster oben links neben dem Menu eingeblendet.

Das Anwendungsmenu im oberen Panel

Das Anwendungsmenu im oberen Panel

Was das bringt sieht man am Beispiel von Gedit. Auf einem normalen Gnome Desktop mit zwei Panels lassen sich auf dem Display 35 Zeilen Text darstellen. Auf dem Unity Desktop sind es immerhin 40 Zeilen. Das käme auch beim Surfen im Internet zu gute. Leider macht gerade der Firefox keinen Gebrauch von dieser Möglichkeit, was wohl mit dem eigenen Toolkit zusammenhängt. Andere Browser wie Epiphany machen das besser.

Das Startmenu

Das Startmenu auf der linken Seite erinnert an Docky. Hier kann man Anwendungsstarter ablegen und laufende Anwendungen werden angezeigt. Laufende Anwendungen werden mit einem kleinen Pfeil auf der linken Seite markiert, die gerade aktive Anwendung durch einen Pfeil auf der rechten Seite. Das Startmenu dient sowohl als Anwendungsstarter als auch zum wechseln zwischen den laufenden Anwendungen.

Um eine neue Anwendung in das Startmenu einzufügen muss man diese Anwendung einmal starten. Erscheint das Symbol klickt man mit der rechten Maustaste darauf. In dem aufklappenden Kontextmenu wählt man dann den Punkt Im Startmenu behalten. Auf dem gleichen Weg kann man eine Anwendung auch wieder entfernen.

Wer mit der Tastatur arbeitet hat die Möglichkeit, die Taste Super zu drücken. Auf den Startern erscheinen die Zahlen 0-9. So kann man mit der Tastenkombination Super+Zahl zwischen den Anwendungen umschalten. Leider erreicht man damit nur die ersten 10 Anwendungen. Hat man mehr, muss man die Maus verwenden.

Auswahl zwischen mehreren Instanzen

Auswahl zwischen mehreren Instanzen

Sind von einer Anwendung mehrere Instanzen gestartet hilft ein zweiter Klick auf das Symbol. Die Instanzen werden verkleinert und sortiert auf dem Desktop dargestellt.

Eingeklappte Symbole bei Platzmangel

Eingeklappte Symbole bei Platzmangel

Sollte der Platz im Startmenu einmal nicht ausreichen wird ein Teil der Starter eingeklappt. Fährt man mit der Maus über die Leiste werden alle aufgeklappt und man kann nach oben und unten scrollen.

Die unteren vier Symbole haben spezielle Aufgaben. Umschalten zwischen den Arbeitsflächen, Ordner und Dateien durchsuchen, Anwendungen starten und der Mülleimer.

Arbeitsflächen

Desktop Umschaltung

Ein Klick auf das Symbol Arbeitsflächen zeigt alle vier Desktops gekachelt an. Die Darstellung erinnert an die Gnome Shell und Gnome 3. Tatsächlich verwendet Unity den Fenstermanager Mutter von Gnome 3. Die Zahl der Desktops ist jedoch auf vier festgelegt (ich habe zumindest noch keine Möglichkeit gefunden, das zu ändern). Hier lassen sich die Anwendungen zwischen den Desktops bequem verschieben.

Dateien & Ordner

Dateien & Ordner

Dateien & Ordner

Unity verwendet keinen klassischen Dateibrowser wie Natuilus sondern nutzt hier ebenfalls eine Anwendung von Gnome 3: Zeitgeist. Allerdings mit einer eigenen Oberfläche.

In der ersten Übersicht findet man die zuletzt verwendeten Dateien, die letzten Downloads und die Verzeichnisse, die man als Lesezeichen angelegt hat. Wählt man einen Filter wie Dokumente oder Bilder erhält man eine Übersicht sortiert nach “Diese Woche”, “Letzte Woche” und “Diesen Monat”.

Es gibt jedoch keine Möglichkeit, sich durch das normale Dateisystem zu bewegen. Ebenso ist es nicht möglich, eine Datei mit einer bestimmten Anwendung zu starten. Bei einem Klick auf das Symbol wird immer die Standard Anwendung gestartet. Ein Kontextmenu gibt es hier (noch) nicht.

Auf meinem kleinen Belinea o.book mit seinem 1,3GHz Single Core Celeron ist das Öffnen der Übersicht auch relativ träge. Es dauert einige Sekunden, bis die Anzeige erfolgt. Auch die Navigation innerhalb der Ordner ist recht langsam. Gelegentlich kommt es auch zu längeren “Hängern”. Mein Laptop mit 1,8GHz Dual Core ist hier bedeutend flotter.

Natürlich ist auch Nautilus installiert und man kann ihn nutzen. Dieser muss jedoch über ein Terminal gestartet werden. In der Liste der Anwendungen taucht er nicht auf. Ich habe ihn einmalig über das Terminal gestartet und anschließend habe ich den Starter wie oben beschrieben im Startmenu verankert.

[Update] Es gibt doch eine Möglichkeit, von der normalen Oberfläche aus Nautilus zu starten. Man öffnet die Übersicht Dateien & Ordner. Dort klickt man einen der Ordner an, zum Beispiel Musik. In der folgenden Ansicht findet man in der rechten oberen Ecke ein Ordner Symbol. Ein Klick auf dieses Symbol öffnet Nautilus.

Nautilus öffnen

Nautilus öffnen

Anwendungen

Das Anwendungsmenu

Das Anwendungsmenu

Ein Klick auf Anwendungen im Startmenu öffnet eine Übersicht über alle installierten Anwendungen. Im oberen Teil findet man die am meisten benutzen Anwendungen, darunter alle installierten, alphabetisch sortiert. Auch hier gibt es Filter, um die Anwendungen nach Kategorien zu filtern.

Anwendungsübersicht

Anwendungsübersicht

Klickt man auf das Ubuntu Logo in der oberen linken Ecke erscheint eine Übersicht mit verschiedenen Kategorien. Mit einem Klick auf Internet wird direkt Firefox gestartet. Neue Anwendungen installieren startet den Software Center. Alle übrigen Symbole führen auf die bereits beschriebene Seite mit Anwendungen bzw zu Dateien & Ordner.

Gibt man einen Programmnamen in das Suchfeld ein werden auch Anwendungen angezeigt, die noch nicht installiert sind. Klickt man diese an kann man sie über den Software Center installieren. Allerdings ist diese Funktion auf dem Belinea o.book auch recht träge und noch nicht 100% zuverlässig.

Fazit

Der Unity Desktop bietet ein interessantes Konzept für die Bedienung auf kleinen Bildschirmen. Durch den Verzicht auf die klassischen Panels und die Verlegung des Anwendungsmenu in das obere Panel gewinnt man einiges an vertikalem Platz, der insbesondere auf 16:9 Bildschirmen recht knapp ist, wohingegen man horizontal meist nicht alles sinnvoll nutzen kann. Diese Eigenschaft macht man sich mit dem Startmenu auf der linken Seite zu nutze und nutzt den verfügbaren Platz effizienter aus.

Man merkt jedoch, dass Unity noch nicht fertig ist. Viele Funktionen wirken speziell auf schlecht motorisierten Netbooks noch recht träge und der Desktop stürzt gelegentlich ab, was jedoch durch einen automatischen Neustart des Desktops einigermaßen abgefangen wird. Das Startmenu besitzt nur die nötigen Grundfunktionen. Es gibt noch keine Möglichkeit, Anwendungen direkt einzufügen oder die Symbole zu sortieren. Die Navigation durch das Dateisystem ist nur sehr eingeschränkt möglich.

Unity ist kein vollständiger Ersatz für den klassischen Desktop und ich vermute, dass es auch keiner sein soll. Der Fokus liegt auf mobilen Geräten und dem Einsatz im Internet. Besonders Geräte mit Touchscreen können von der Oberfläche profitieren.

Es gibt auch noch nicht allzu viele Einstellmöglichkeiten. So ist es derzeit noch nicht möglich, das Theme für das obere Panel oder das Startmenu zu ändern. Auch die Tastaturbelegung kann noch nicht geändert werden. So gibt es zum Beispiel die Funktion Alt+F2 (noch) nicht und die Belegung der Super Taste zum Wechseln der Anwendungen per Tastatur lässt sich auch nicht ändern.

Unity ist noch neu und befindet sich in einem frühen Entwicklungsstadium. Man kann es schon benutzen und gerade auf kleinen Geräten macht es auch durchaus schon Spaß. Man sollte sich jedoch überlegen, ob man es bereits produktiv einsetzen will, da es doch noch einige Einschränkungen und Probleme gibt.

Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat

Samstag, Oktober 9th, 2010

Am 10.10.2010 erscheint Ubuntu Maverick Meerkcat. Ich nehme das zum Anlass, darüber einen kurzen Artikel zu verfassen.

(Anmerkung: neben dem offensichtlichen Zahlenspiel 10.10.10 gibt es noch ein weiteres für alle Fans des Romans “Per Anhalter durch die Galaxis”. Die binäre Zahl 101010b ergibt dezimal den Wert 42)

Die Installation

Ich beginne mal mit der Installation, da sich hier bereits einiges geändert hat. Wie bereits bei Lucid Lynx erscheint beim Booten der Live CD nicht mehr die Sprachauswahl und das Startmenu sondern es wird direkt gebootet. Die Sprachauswahl und die Auswahl zwischen Installation und Live testen erscheint kurze Zeit später in einem Fenster. Drückt man zu Beginn des Bootvorgangs eine Taste, wird das alte Menü angezeigt.

Ubuntu Maverick Meerkat Installation

Bereits jetzt wird auf dem Bildschirm das obere Panel angezeigt. In diesem Panel findet man unter anderem den Netzwerkmanager. Das bedeutet, man kann, im Gegensatz zu früher, schon bei der Installation die WLAN Schnittstelle eines Laptops einfach konfigurieren und nutzen.

Ubuntu Maverick Meerkat Installation

Auch die Installation selbst hat sich geändert. Nach der Auswahl der Sprache und dem Klick auf “Ubuntu installieren” erscheint im zweiten Schritt eine Überprüfung, ob genug Festplattenspeicher vorhanden ist, ob der Rechner an die Stromversorgung angeschlossen ist und ob eine Internetverbindung steht. Weiterhin kann man auswählen, ob Aktualisierungen bereits bei der Installation heruntergeladen werden sollen und man kann die Fluendo MP3 Codecs installieren.

Im nächsten Schritt wird bereits die Festplatte partitioniert. Hat man die Partitionierung durchgeführt startet schon die Installation der Dateien. Alle weiteren Schritte wie die Einstellung der Zeitzone, die Tastaturauswahl und die Eingabe der Daten für den ersten Benutzer erfolgen parallel zur Installation. Die übrige Installation läuft ab wie bisher.

Der Desktop

Maverick Meercat Desktop

Maverick Meerkat Desktop

Optisch haben sich einige Dinge geändert. Das Hintergrundbild hat farblich noch Ähnlichkeit mit dem von Lucid Lynx, aus den Punkten sind jedoch diagonale Linien geworden. Die letzten braunen Reste beim Hervorheben von Menüeinträgen wurden durch ein sattes Orange ersetzt. Die größte Änderung ist jedoch die neue Schrift namens Ubuntu. Hier eine Schriftprobe.

Der neue Ubuntu Font

Der neue Ubuntu Font

Der neue Font wirkt hochwertig und optisch ansprechend, auch wenn es an einigen Stellen noch Verbesserungsbedarf gibt. Diese Verbesserungen werden im Laufe der Zeit jedoch sicher noch nachgereicht.

In der Programmauswahl gibt es nur eine Änderung. Die Fotoverwaltung F-Spot wurde durch Shotwell ersetzt. Gimp fehlt nach wie vor in der Grundinstallation, wird jedoch bereits bei der Installation als zusätzliche Anwendung empfohlen. Der Chat Client ist Empathy, Social Networks wie Twitter und Facebook werden mit Gwibber bedient und die Standard Media Player sind Rhythembox für Audio und Totem für Video.

Rhythmbox integriert

Rhythmbox integriert

Neu ist auch die Integration von Rhythmbox in das Panel. Statt einem eigenen Symbol findet man Rhythmbox jetzt unter dem Lautstärkeregler. Das Kontextmenü dient nun als Starter für Rhythmbox und bietet gleichzeitig die wichtigsten Bedienelemente.

Software Center

Software Center

Software Center

Auch der Software Center wurde überarbeitet und enthält erstmals auch die Kategorie “Zum Kauf”. Bisher wird neben einem Test Wallpaper lediglich der Fluendo DVD Player für 19,96€ angeboten. Für die Bezahlung muss man sich mit dem gleichen Account wie bei Launchpad oder Ubuntu One anmelden (Single Sign on). Die Bezahlung ist jedoch nur mit Kreditkarten möglich.

Ubuntu One

Ubuntu One Einrichten

Ubuntu One Einrichten

Einige Neuerungen gibt es auch bei Ubuntu One. Die Einrichtung des Kontos erfolgt nun nicht mehr über den Browser sondern über einen eigenen Dialog und funktioniert bedeutend zuverlässiger.  In Nautilus gibt es jetzt bei den meisten der Standard Ordner die direkte Möglichkeit, die Synchronisierung für den Ordner zu aktivieren.

Ordner mit Ubuntu One synchronisieren

Ordner mit Ubuntu One synchronisieren

Alle anderen Ordner im /home/$user Verzeichniss lassen sich über das Kontextmenü aktivieren. Das gesamte /home/$user Verzeichnis oder einzelne Dateien lassen sich jedoch nicht synchronisieren.

Meldet man einen neuen Rechner an einem Ubuntu One Konto an werden alle Einstellungen für die Synchronisierung automatisch übernommen und alle Dateien auf diesen Rechner synchronisiert. In diesem Beispiel habe ich die Screenshots für diesen Artikel auf dem Desktop abgelegt und für den Desktop die Synchronisierung aktiviert.

Desktop synchronisiert

Desktop synchronisiert

Für diesen Artikel habe ich eine Installation in VirtualBox vorgenommen und in dieser Installation nichts weiter getan als mich bei Ubuntu One anzumelden. Wie man sieht wurden die Bilder auf dem Desktop in VirtualBox automatisch synchronisiert.

Ubuntu One bietet nach wie vor 2GB kostenlosen Online Speicher. Aber statt 50GB für $10 USD im Monat gibt es jetzt nur noch 20GB. Dafür bezahlt man jedoch nur noch $2,99 USD monatlich oder wahlweise $29,99 USD jährlich. Die Bezahlung ist wie im Software Center nur mit Kreditkarte möglich. Für die Mobilplattformen Android und iPhone gibt es Apps und eine Portierung auf Windows befindet sich in der Betaphase.

Probleme

Maverick Meerkat ist nicht frei von Fehlern. So war nach der Installation in Synaptic keine einzige Paketquelle aktiviert. (UPDATE: dieser Bug ist offensichtlich behoben) Dies ließ sich jedoch einfach beheben. Auf meinem Belinea o.book 13011 plagt mich seit dem ersten Test ein Bug. Dabei fressen vier Prozesse namens kslowd000 bis kslowd003 zeitweise bis zu 100% CPU Leistung, wodurch der Rechner fast nicht zu bedienen ist. Dieser Bug scheint jedoch auf die Mobilversion des Intel 4500HD Chipsatz beschränkt zu sein. Einige kleinere Bugs sind mir auch noch aufgefallen, die aber eher lästig als problematisch sind.

Fazit

Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat ist eine konsequente Weiterentwicklung von Ubuntu mit einigen Macken und vielen Verbesserungen. Es gibt wieder viele Neuerungen und Verbesserungen in den einzelnen Programmen. Meine persönlichen Highlights sind die Verbesserungen in Ubuntu One und der neue Font.


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